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    FAUSTBALL: 2. LIGA MÄNNER

    Die Segnitzer verblüffen ihren Trainer

    Hand in Hand arbeiten die Segnitzer Angreifer Johann Kaemmer (links) und Florian Fahle. Foto: Hartmut Hess
    2. Bundesliga Süd Männer Feld

     

    NLV Vaihingen – TV Vaihingen/Enz II 3:1  
    MTV Rosenheim – TV Neugablonz 3:0  
    MTV Rosenheim – TV Stammheim 3:2  
    TV Segnitz – TV Vaihingen/Enz II 3:2  
    TV Segnitz – NLV Vaihingen 3:1  
    TV Stammheim – TV Neugablonz 3:0  
    TV Hohenklingen – TV Waldrennach 0:3  
    TSV Unterpfaffenhofen – TV Waldrennach 1:3  
    TSV Unterpfaffenhofen – TV Hohenklingen 3:1  

     

     

    1. (1.) TV Waldrennach 2 2 0 0 6 : 1 4 : 0  
    2. (2.) MTV Rosenheim 2 2 0 0 6 : 2 4 : 0  
    3. (3.) TV Segnitz 2 2 0 0 6 : 3 4 : 0  
    4. (4.) TV Stammheim 2 1 0 1 5 : 3 2 : 2  
    5. (5.) NLV Stgt.Vaihingen 2 1 0 1 4 : 4 2 : 2  
    5. (5.) TSV Unterpfaffenhofen 2 1 0 1 4 : 4 2 : 2  
    7. (7.) TV Vaihingen/Enz II 2 0 0 2 3 : 6 0 : 4  
    8. (8.) TV Hohenklingen 2 0 0 2 1 : 6 0 : 4  
    9. (9.) TV Neugablonz 2 0 0 2 0 : 6 0 : 4  

     

    TV Segnitz – NLV Vaihingen 3:1

    TV Segnitz – TV Vaihingen/Enz II 3:2

    Mit ihrem Saisoneinstand haben die Segnitzer Faustballer auch ihren Trainer überrascht: Zwei Siege gelangen ihnen Sonntag gegen die Konkurrenz aus Baden-Württemberg. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut funktionieren würde“, sagte Christian Lauck angetan. „Das war ein heißer Auftakt bei fröstelnden Temperaturen.“ Dem 3:1 gegen den NLV Vaihingen legten seine Schützlinge ein 3:2 über den TV Vaihingen nach.

    Rasch führten die Segnitzer gegen den NLV Stuttgart-Vaihingen mit 6:0. Feldschläger Florian Fahle erzielte im Angriff ein paar schöne Punkte – und erzwang mit einem wuchtigen Schlag den ersten Satzball. Den verwandelte Andreas Kaemmer dank einem Aufschlag-Ass zum 11:6. Im zweiten Abschnitt bekamen die Segnitzer defensiv Probleme, und die Abwehrrecken Bastian Schiffler und Raphael Tröge hatten ihre Mühe, den gegnerischen Schüssen Herr zu werden.

    Bis zum 6:6 war alles im Lot. Andreas Kaemmer vermochte immer wieder mit Stopp-Bällen zu punkten. Mit ein paar Unzulänglichkeiten ermöglichte es Segnitz den Mannen aus dem Stuttgarter Vorort, mit 11:9 den Satzausgleich zu schaffen.

    „Nix passiert Jungs“, sagte Trainer Lauck und nahm den Druck von seiner Mannschaft, die mit ihrer Außenseiterrolle ganz gut zurechtkam. Den dritten Satz gingen die Jungs um Zuspieler Felix Gernet weiterhin motiviert an. „Der erste Satz hat den Jungs Selbstvertrauen gegeben“, so Lauck. „Deshalb haben sie sich danach auch nicht runterziehen lassen.“

    Die Gastgeber übernahmen Mitte des dritten Satzes die Initiative und holten mit einem Zwischenspurt den Satz mit 11:8. Inzwischen war auch Raphael Tröge ins Spiel gekommen. Die Segnitzer präsentierten sich fortan in der Defensive immer gefestigter. Über 6:3 und 9:4 steuerten sie einem souveränen 11:5 entgegen, was den Sieg bedeutete – und Geschmack auf mehr machte.

    „Das war jetzt ein harter Kampf“, sagte Lauck über den Fünf-Satz-Erfolg gegen den TV Vaihingen. Der Trainer hatte in den ersten zwei Sätzen Rene Hofmann in der Abwehr für Raphael Tröge gebracht. Die Gastgeber boten den Schwaben permanent Paroli und mussten den ersten Satz dennoch mit 7:11 abgeben. Danach belohnten sie sich mit einem hauchdünnen 15:13 zum Ausgleich. Als Felix Gernet muskuläre Probleme bekam, holte Lauck seinen Abwehrspieler Tröge aufs Feld zurück, und Florian Fahle übernahm Gernets Rolle. Mit 8:11 mussten die Hausherren auch diesen dritten Satz abgeben.

    Mit dem gleichen Ergebnis schlugen sie im vierten Satz zurück: wie-der Ausgleich – 2:2. Ein fünfter Satz musste entscheiden. „Die Jungs sind standhaft geblieben und haben dagegengehalten“, stellte Lauck zufrieden fest. Am Ende setzten sie sich im erneuten Nachsitzen mit 14:12 zum zweiten Heimsieg dieses Tages durch.

    „Das war die Optimalausbeute“, erklärte der Trainer, der sich die Tabelle nach dem ersten Spieltag gerne hätte einrahmen lassen. Doch er gab sich als Realist, denn nach wie vor gilt für ihn nichts anderes als der Klassenverbleib. Bei wechselnden Aufstellungen wollen die Segnitzer Männer in der zweiten Bundesliga bleiben und ihre zweite Mannschaft in die Bayernliga bringen.

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