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    FUSSBALL: KREISKLASSE

    Früher Trainerwechsel beim TSV Mainbernheim

    Kein Unbekannter in Mainbernheim: der neue alte Trainer Thomas Bergner. Foto: Hans Will

    Trainer-Rochade beim TSV Mainbernheim: Schon vergangene Woche, nach einer 0:5-Klatsche gegen den SV Hoheim, hat sich der Fußball-Kreisklassist von Trainer Josef Unser getrennt – und rasch den Nachfolger gefunden. Weit musste er dabei nicht suchen. Am vergangenen Samstag beim Kellerduell in Aub leitete erstmals Thomas Bergner, der im Städtchen wohnt, die sportlichen Geschicke bei den Bärenstädtern. Mit Erfolg, denn Mainbernheim gewann mit 3:1 und verließ so den letzten Tabellenplatz in der Würzburger Kreisklasse 2.

    Unter Ex-Coach Unser, der erst im Sommer das Trainer-Amt übernommen hatte, war dem TSV der Saisonstart mit nur zwei Punkten aus acht Spielen misslungen. Die Verantwortlichen in Mainbernheim sahen sich zum Handeln gezwungen. „Wir hatten das Gefühl, dass wir etwas verändern müssen, um der Mannschaft einen neuen Schub zu geben“, sagt Fußball-Abteilungsleiter Uwe Dietz auf Anfrage. Menschlich könne man Josef Unser rein gar nichts vorwerfen. Man sei im Guten auseinandergegangen, so Dietz.

    Die Wahl für Bergner lag nahe

    Dass die Wahl des neuen Trainers auf Thomas Bergner fiel, lag derweil nahe. Schließlich wohnt der 52-Jährige in Mainbernheim, kennt Mannschaft und Liga bestens. Der erfahrene Coach stand in der Kreisklasse bereits für Willanzheim, Iphofen und Mainsondheim an der Linie und ist auch beim TSV Mainbernheim kein Unbekannter. In der Saison 2008/09 war er dort schon einmal als Trainer im Einsatz.

    Am Abend nach dem verlorenen Hoheim-Spiel, so erklärt Dietz, habe er sich mit Bergner in Verbindung gesetzt. Der sagte am nächsten Tag zu – und leitete einen weiteren Tag später schon die erste Trainingseinheit. Der neue Trainer hatte aus vorherigen Spielbeobachtungen schon eine Idee, wo der Hebel anzusetzen sei. Für die Begegnung in Aub nahm er die eine oder andere taktische Veränderung vor, die fruchtete. Dietz hofft nun, dass sich der erste positive Eindruck bestätigt und die Mission Klassenverbleib gelingt.

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