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    FUSSBALL: KREISKLASSE

    Hopferstadt geht mit neuem Trainer in die Rückrunde

    Wolfgang Amrehn ist nicht mehr Trainer in Hopferstadt
    Wolfgang Amrehn ist nicht mehr Trainer in Hopferstadt Foto: Hans Will

    Nach nur gut einem halben Jahr ist die Amtszeit von Trainer Wolfgang Amrehn beim Fußball-Kreisklassisten FC Hopferstadt schon wieder beendet. Bereits Anfang Januar haben sich Verein und Trainer auf die Trennung „in beiderseitigem Einvernehmen“ verständigt, wie Stefan Pohl als Mitglied der Sportleitung auf Anfrage erklärt. „Wir hatten ein offenes, ehrliches Gespräch. Danach haben wir gemeinsam und nach eingehender Diskussion entschieden, den klaren Schnitt zu machen“, sagt Pohl, der mit 45 Jahren selbst noch aktiver Spieler ist.

    Nach der Saison, so Pohl, hätte die Zusammenarbeit mit dem beruflich stark eingespannten Amrehn sowieso geendet. Diesen Schritt habe man nun vorgezogen. Der Funktionär und Spieler in Personalunion räumt zwar ein, dass der Zeitpunkt der Trennung „ungewöhnlich“ sei, zu den Hintergründen wolle er sich gemäß Absprache aber nicht im Detail äußern. Mit der aktuellen sportlichen Lage des FC dürfte die Entscheidung nur teilweise zu tun haben. Pohl bekräftigt zwar, dass in der Mannschaft mehr Potenzial stecke, als es der derzeit siebte Tabellenplatz in der Würzburger Kreisklasse 2 aussagt. Er sagt jedoch auch: „Einige Spiele sind recht unglücklich gelaufen. So schlecht war unsere Vorrunde nicht.“

    Etwas mehr herauskitzeln wollen sie in Hopferstadt in der Rückrunde dennoch. Dafür verantwortlich sein wird in Lothar Kechel ein FCH-Urgestein, der als Interimstrainer bis Rundenende einspringt. „Die ersten drei Plätze in der Tabelle sind sicherlich vergeben, aber die Mannschaft kann durch Lothars Erfahrung viel lernen. Wir sind froh, dass er sich bereit erklärt hat, das Amt zu übernehmen,“ sagt Pohl.

    Doch auch Kechels Wirken an vorderster Front wird von kurzer Dauer bleiben. Bereits im Sommer gibt der Interimscoach den Staffelstab beim FC Hopferstadt an Christopher Dietl weiter, der zurzeit den Kreisklasse-Rivalen TSV Aub (zehnter Platz) betreut und dort schon frühzeitig seinen Ab-schied zum Saisonende angekündigt hatte.

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