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    GEWICHTHEBEN

    Pokale für die Sportler des Kraftsportvereins

    Bezirksverbands-Vorsitzender Klaus Höhn (von links) ehrte die Gewichtheber Karl-Heinz Schwenkert, Katharina Fischer und Elmas Altinsoy beim Bezirks-Ehrenabend. Foto: Hartmut HEss

    Der unterfränkische Bezirksverband der bayerischen Gewichtheber und Kraftsportler zeichnete beim Ehrenabend in der Kitzinger Walter-Schneider-Sporthalle die besten Athleten des Jahres 2018 aus. Dabei war auch der gastgebende Kraftsportverein Kitzingen mit einem Gewichtheber-Quartett vertreten, allen voran Katharina Fischer.

    Die 15-Jährige hatte sich den deutschen Meistertitel bei den Schülerinnen geholt und damit den bislang größten Erfolg ihrer Laufbahn gefeiert. „Nach den leichtathletischen Disziplinen lag Katharina schon mit großem Vorsprung vorne“, beschrieb KSV-Abteilungsleiter Armin Uhl die Konstellation auf der „Deutschen“. Die mit 1,70 Meter recht groß gewachsene Albertshöferin war auch im Gewichtheben das Maß der Dinge. „Was die anderen zuletzt auf der Hantel hatten, damit sind wir erst eingestiegen“, schilderte ihr Vater Michael Fischer, der einst 1988 deutsche Jugendmeister war. Die Tochter errang im vergangenen Jahr auch die Titel auf der bayerischen und süddeutschen Meisterschaft und sorgte maßgeblich mit dafür, dass die Bayernauswahl eine Medaille beim Jugend-Länderpokal holte.

    Auch ihre Vereinskameradin Elmas Altinsoy setzte Trainings-Fortschritte in gute Leistungen und Medaillen um. Sie steigerte sich gegenüber dem Vorjahr und schnappte sich bei den nationalen Titelkämpfen unerwartet die Bronzemedaille. Sie gab zudem an der Hantel eine gute Vorstellung ab und schnappte sich zur Freude der KSV-Delegation den dritten Rang. Beim Bezirksehrenabend bekam sie eine Auszeichnung in Gold. Eine Auszeichnung in Silber gab es für Thomas Stöhr, der in der Altersklasse 1 den Bayern-Titel ergatterte und bei den deutschen Meisterschaften Rang fünf belegte.

    Der Vierte in der Riege der Kitzinger Geehrten war Karl-Heinz Schwenkert, der bei den Masters Landesmeister wurde und sich auf deutscher Ebene auf Rang zwei hob. Bezirksvorsitzender Klaus Höhn hält zudem noch sehr große Stücke auf den Würzburger im Kitzinger Trikot. „Den Karl-Heinz wenn ich nicht hätte, wäre ich aufgeschmissen“, lobte der Vorsitzende seinen Stellvertreter, Kassier und Schriftführer im Bezirksvorstand.

    „Das ist ihr Abend“, wandte sich Bezirksvorsitzender Klaus Höhn an die insgesamt 41 Geehrten aus Unterfranken. „Das ist eine Rekordzahl und zeigt, welch gute Arbeit in euren Vereinen geleistet wird“, bescheinigte Höhn. Die Erfolge würden dem Wettbewerbsgedanken im Sport entspringen, wozu es Fairness, Teamgeist und Zusammenarbeit brauche. „Sie sind Vorbilder zum Anfassen für den Nachwuchs“, gestand der Bezirksvorsitzende den Geehrten eine besondere Rolle zu. Er würdigte außerdem die ehrenamtliche Arbeit vieler Übungsleiter, Betreuer, Funktionäre und Helfer in den Vereinen, deren Engagement würde den Boden für die Leistungen oder Siege der Sportler bereiteten.

    Von Hartmut HEss

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