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    FUSSBALL: BAYERNLIGA

    Neunsinger erwartet mit Abtswind ein Puzzlespiel

    Uwe Neunsinger gibt sein Heimdebüt als Abtswinder Trainer. Will Foto: Hans

    Es wird an diesem Samstagnachmittag in Abtswind unweit der Autobahn 3 weiterhin ein Mann an der Seitenlinie stehen, der gerne ein Baseballcap trägt. Doch der TSV-Trainer heißt seit voriger Woche nicht mehr Mario Schindler, sondern Uwe Neunsinger (wir berichteten). Gegen den Tabellenletzten Viktoria Kahl (17. Platz/6 Punkte) gibt der 48-Jährige seine Heimpremiere im Dienst der Abtswinder (14./15). Das Duell läutet gleichzeitig den Rückrundenauftakt ein.

    Im ersten Spiel der Bayernliga-Saison Mitte Juli setzten sich die Abtswinder am Untermain mit 2:1 durch. Zuletzt gingen die Kahler mit 0:7 beim Würzburger FV baden, verloren noch dazu Moritz Allig mit einem Schien- und Wadenbeinbruch. Uwe Neunsinger schaffte indes mit dem 2:0-Sieg in Großbardorf einen gelungenen Einstand, nachdem TSV-Torwart Felix Reusch zwei Elfmeter gehalten hatte.

    „Ich bin mir relativ sicher“, erklärt Neunsinger nun, „dass die Aufgabe deutlich komplizierter werden wird, als sich viele das vorstellen. Zum einen sind angeschlagene Boxer immer gefährlich, zum anderen habe ich letzte Woche in Großbardorf viele Dinge gesehen, die die Sache gegen Kahl zäh machen werden, wenn wir sie nicht verbessern.“ Allzu viel Zeit hatte er noch nicht, seine Ideen einzubringen.

    Das Lazarett ist auch Schindlers Nachfolger erhalten geblieben. Es hat sich sogar noch vergrößert. Der zuletzt so starke Jürgen Endres hat sich in den Urlaub verabschiedet, Abwehrspieler Christian Steinmetz im Grabfeld eine schmerzhafte Rippenprellung erlitten. Sein Einsatz ist daher äußerst ungewiss. Die erkrankten Jonas Wirth und Nicolas Wirsching konnten unter der Woche nur sehr dosiert trainieren. Hinzu kommen die Abtswinder Langzeitausfälle Michael Dietl, Roman Hartleb, Dominik Schmitt, Markus Thomann und Max Wolf.

    „Unsere personelle Lage hat es schwierig gemacht, wirklich gezielt aufdas Kahl-Spiel hinzuarbeiten und lässt auch die Aufstellung zu einem Puzzlespiel werden“, sagt Neunsinger und fügt an: „Wir wollen und müssen mit vollem Fokus und Leidenschaft an die Sache herangehen.“ Nur so könne man an den zweiten Sieg in Folge denken.

     

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