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    SCHACH: LANDESLIGA

    In Unterzahl chancenlos

    Landesliga Nord

     

    SC Kitzingen 05 – SC Nürnberg II 2,5 : 5,5  
    SC Forchheim – SC SW Nürnberg Süd 3,5 : 4,5  
    SC Bamberg – SK Schweinfurt 2000 5,5 : 2,5  
    SK Schwandorf – SV Würzburg 5,0 : 3,0  
    SK Kelheim – SK Klingenberg 3,5 : 4,5  

     

     

    1. (1.) SC SW Nürnberg Süd 6 6 0 0 34,0 12  
    2. (3.) SK Schwandorf 6 4 1 1 29,5 9  
    3. (2.) SC Forchheim 6 4 0 2 28,5 8  
    4. (4.) SC Nürnberg II 6 3 2 1 27,0 8  
    5. (5.) SC Bamberg 6 4 0 2 26,5 8  
    6. (6.) SK Schweinfurt 2000 6 3 0 3 22,5 6  
    7. (7.) SK Kelheim 6 2 1 3 24,5 5  
    8. (8.) SK Klingenberg 6 1 2 3 20,5 4  
    9. (9.) SV Würzburg 6 0 0 6 15,0 0  
    10. (10.) SC Kitzingen 05 6 0 0 6 12,0 0  

     

    SC Kitzingen 05 – SC Nürnberg II 2,5:5,5

    Die Kitzinger Schachspieler bleiben punktlos. Gegen die klar favorisierten Gäste von NT Nürnberg waren sie allerdings nicht ganz so chancenlos wie bei den letzten Auftritten. Die Gastgeber traten nur zu siebt an. Aus Rücksicht auf die anderen Mannschaften, die um Klassenerhalt (die Zweite) und Meisterschaft (die Dritte) am Wochenende sehr erfolgreich kämpften, verzichtete man darauf, Ersatzspieler zu rekrutieren.

    So lag Kitzingen also von Beginn an 0:1 im Hintertreffen. Die Laune heben konnte dann auch Mannschaftsführer Matthias Basel nicht, der in einer äußerst inhaltsarmen Partie bereits nach 2,5 Stunden das Remisangebot seines Gegners annahm (0,5:1,5). Kurz darauf musste Jungtalent Markus Sendner ein weiteres Mal Lehrgeld zahlen. Aus der Eröffnung heraus litt er unter Entwicklungs- und Raumnachteil, was der Nürnberger auch sehr konsequent ausnützte und Markus zur frühen Aufgabe zwang (0,5:2,5). Georg Kwossek versuchte, sich aktiv aufzustellen, der Gegner aber spielte starkes Positionsschach und nutzte effizient kleinste Vorteile, um ein gewonnenes Damenendspiel sicher nach Hause zu spielen (0,5:3,5).

    Ein kleines Drama spielte sich am Brett von Istok Ferlan ab. Gegen das weithin bekannte Nürnberger Urgestein FM Ossi Hirn spielte Istok mit jugendlichem Elan forsch auf Sieg und ließ seinem Gegner mit gezielten taktischen Nadelstichen keine Chance. Die Ernte in Form eines vollen Punktes einzufahren, war mehrfach möglich, doch urplötzlich kam Sand ins Ferlansche Kombinationsgetriebe und der findige Gegner rettete sich mit Hilfe Kitzinger Fehlzüge doch noch ins Remis (1,0:4,0). Wenigstens gelang dem Mannschaftssenior Konstantin Kunz eine Partie aus einem Guss. Eine starke Eröffnungsbehandlung ermöglichte ein vorteilhaftes Mittelspiel, in dem der Kitzinger seinen Gegner maximal unter Druck setzte. Die logische Konsequenz war eine taktische Abwicklung, die entscheidenden Materialvorteil und damit den Sieg brachte (2,0:4,0).

    Karl-Heinz Kannenberg spielte solide und erreichte völligen Ausgleich. Die sich bereits frühzeitig abzeichnende gegnerische Zeitnot gab aber Grund zur Hoffnung. Doch die Partie verflachte letztlich und ein Remis war die Folge (2,5:4,5). Am Ende kämpfte Spitzenbrett Alparslan Yalcin verzweifelt um ein Erfolgserlebnis. Er lieferte sich mit seinem starken Gegner einen mutigen Schlagabtausch. Der Nürnberger machte permanent Druck und hatte mit seiner Strategie nach vier Stunden schließlich Erfolg (2,5:5,5). (mba)

    Bearbeitet von Wilhelm Roos

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