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    FUßBALL: LANDESLIGA NORDWEST

    Keine Angst vor großen Namen

    Durch das 5:0 über Rimpar schob sich der FC Geesdorf wieder ins obere Drittel der Tabelle. Nun wartet auf den erfolgreich gestarteten Aufsteiger auswärts die nächste Aufgabe. „Erlenbach ist ein großer Name. Aber wir wissen, dass wir derzeit eine sehr gute Mannschaft auf den Platz bringen und dadurch genügend Qualität haben, um selbstbewusst dorthin zu fahren“, sagt Geesdorfs Trainer Hassan Rmeithi zum anstehenden Auswärtsspiel beim Bayernliga-Absteiger.

    Nach fünf Jahren in der höheren Liga musste Erlenbach den Weg zurück in die Landesliga antreten, nachdem die Mannschaft in der Relegation am Klassenerhalt gescheitert war. Sebastian Göbig als Spielertrainer blieb und scharte eine recht junge Mannschaft um sich, die mit weniger als 23 Jahren im Durchschnitt zu den jüngsten der aktuellen Landesligasaison zählt. Nach einer Phase mit drei Niederlagen siegte Erlenbach zuletzt gegen die im unteren Tabellendrittel platzierten Aufkirchen und Feuchtwangen. „Sie hatten einen großen Umbruch, aber ihre letzten Ergebnisse haben gezeigt, dass auch sie eine ordentliche Mannschaft haben“, weiß Rmeithi.

    Nicht nur durch den Zugang von Carmine di Biasi, der vom Würzburger FV zum Neuling wechselte, bieten sich für Geesdorfs Trainer derzeit viele Optionen an: „Wir können im Moment aus dem Vollen schöpfen. Ich habe diesmal die Qual der Wahl.“ Spieler, die zuletzt nicht oder kaum trainieren konnten, machen die mehr als anderthalb Stunden lang Fahrt an den Untermain gar nicht erst mit. Nach guten ersten Eindrucken im Training könnte di Biasi in Erlenbach erstmals von Beginn an für Geesdorf spielen. „Er wurde sehr gut bei uns aufgenommen. Wir haben hier tolle Jungs, die es den anderen sehr leicht machen, sich in unsere Mannschaft zu integrieren“, stellt Rmeithi fest.

    Gut aufgestellt und aufgrund der bisher gezeigten Leistungen selbstbewusst wollen die Geesdorfer auswärts auftreten: „Die zwei Niederlagen haben uns zuletzt auf den Boden zurückgeholt, nachdem wir durch die drei Siege in den ersten vier Spielen zuvor etwas leichtfüßiger geworden waren“, sagt Rmeithi und erkannte: „Wir hatten in dieser Woche zwei sehr gute Einheiten. Die Jungs waren mit Engagement und Ehrgeiz bei der Sache. Das hat mir gezeigt, dass sie verstanden haben, dass wir uns mit den Siegen aus der Vergangenheit in Zukunft nichts kaufen können.“ Text: jst

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