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    FUSSBALL: LANDESLIGA NORDWEST

    Karlburg reist zum Angstgegner

    Patrick Sträßer, Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Karlburg.
    Patrick Sträßer, Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Karlburg. Foto: Yvonne Vogeltanz

    Landesliga Nordwest

    TuS Feuchtwangen – TSV Karlburg (Sonntag, 14 Uhr)

    Als der TuS Feuchtwangen (15./13) am 22. Juli zum Hinspiel beim TSV Karlburg (1./30) zu Gast war, feierte das Auswärtsteam mit einer bärenstarken Defensivleistung und cleverem Konterspiel einen höchst verdienten 3:0-Sieg. Dass etwas mehr als drei Monate später die Karlburger als Spitzenreiter zum Rückspiel zu den nun auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierenden Mittelfranken reisen würden, hätte sich an jenem warmen Julisonntag wohl kaum einer der 250 Zuschauer vorstellen können.

    „Die Feuchtwanger liegen uns nicht. Warum die so weit unten stehen, kann ich mir eigentlich nicht erklären“, meint Karlburgs Trainer Patrick Sträßer, unter dessen Regie es gegen den Turn- und Sportverein in drei Ligaspielen es bislang nicht einen Punkt gegeben hat. Sprich, Feuchtwangen ist eine Art Angstgegner, gegen den sich Karlburg sich oft schwertat, klare Gelegenheiten zu erspielen, und seine liebe Not mit dem starken Offensivkräften wie Manuel Reichert hatte, der im Hinspiel zwei Tore erzielte.

    Was aber derzeit für Karlburg spricht, ist die Auswärtsbilanz des TSV. Sträßers Team hat in der laufenden Runde auf fremden Plätzen noch nicht verloren und hat dort 19 von 21 möglichen Punkten geholt.

    Zahlreiche Ausfälle

    Allerdings sind die personellen Voraussetzungen dafür, dass die Serie auch am Sonntag nach der Partie in Feuchtwangen Bestand hat, nicht eben optimal. Neben den schon länger verletzten Steffen Bachmann und David Machau fallen auch die am Sonntag verhinderten Luca Pfister und Michael Wolff aus. Daneben hat sich Bara Top für den Rest des Jahres aus Studiengründen abgemeldet, hat dieser Tage aber ohnehin Knieprobleme. Nicht sicher sind die Einsätze der angeschlagenen Sebastian Stumpf und Marco Schiebel. „Es ist ziemlich dünn“, sagt Sträßer angesichts der Ausfälle.

    Seine Mannschaft hat durch den jüngsten Sieg über Aufkirchen das vor einigen Wochen vom Trainer vorgegebene Etappenziel, bis zur Winterpause 30 Punkte auf dem Konto zu haben, bereits erreicht. Doch der Coach fügt an: „Natürlich wollen wir die drei anstehenden Spiele bis zur Pause nicht verlieren.“

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