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    FUSSBALL: BAYERNLIGA

    Viel Neues beim TSV Karlburg

    Vergangene Saison bei der Reserve des TSV Karlburg an der Seitenlinie, nun bei der ersten Mannschaft: Markus Köhler (vorne). Foto: Philipp Lorenz

    Am Sonntag ist der TSV Karlburg in die Vorbereitung auf die Fußball-Bayernliga-Saison gestartet, die für den Aufsteiger am Wochenende des 13./14. Juli einem Spiel gegen einen derzeit noch nicht feststehenden Kontrahenten beginnt. Bis dahin werden die Spieler ihren neuen Trainer Markus Köhler im Schnitt fünfmal wöchentlich sehen – sei es bei Übungseinheiten oder bei Testspielen. 

    21 Spieler beim Trainingsauftakt

    Beim Trainingsauftakt hatte der 32-jährige Coach 21 Spieler auf dem Platz. Zwei davon stammten aus dem Kader der zweiten Mannschaft, die Köhler zuvor betreut hatte. "Es wird einiges Neues auf die Spieler zukommen", so Köhler. Und damit meint er nicht nur den Umstand, dass die Gegner in der Bayernliga erheblich spielstärker sind als die Landesligisten in der Vorsaison.

    Auch werden sich die Karlburger an zum Teil größere Sportstätten gewöhnen müssen. So ist das Stadion der SpVgg Bayern Hof für 8100 Zuschauer zugelassen. In den 60er Jahren kamen beim früheren Zweitligisten auch schon mal an die 20 000 Zuschauer in das Stadion "Grüne Au".

    Bis in den Bayerischen Wald

    Hinzu kommen weitere Fahrten: Bisher war das TSV-Team in der Landesliga maximal 150 Kilometer unterwegs gewesen. Die meisten Spiele fanden aber kaum mehr als 50 Kilometer von der Heimat entfernt statt. Nun aber stehen Drei-Stunden-Fahrten in den Bayerischen Wald an, wo die künftigen Gegner aus Cham und Vilzing zu Hause sind. Das heißt: Markus Köhler und sein Team werden auch einmal häufiger mit dem Bus unterwegs sein, der in der vergangenen Saison nur einmal im Einsatz war – nämlich beim Ausflug zum Saisonfinale in Röllbach.

    Samstag, 11. Mai 2019: Die Spieler des TSV Karlburg feiern die Landesliga-Meisterschaft und den damit einhergehenden Bayernliga-Aufstieg

    "Wir müssen erst einmal abwarten, bis der Spielplan raus ist", antwortet der TSV-Coach auf die Frage nach den Reisemodalitäten. Schließlich sei es ja auch möglich, dass seine Mannschaften am Mittwoch- oder Freitagabend in die Oberpfalz fahren müsse. Da habe dann schnelles Vorankommen Priorität, so dass die Busreisen eher am Wochenende stattfinden dürften.

    Die längeren Anreisen machen bei den Fußballern auch eine veränderte Spielvorbereitung nötig. Doch dabei will der Trainer nicht allzu große Vorgaben machen. "Natürlich kann man drauf hinweisen, dass man viel trinken und sich vernünftig ernähren soll. Doch im Grunde weiß jeder selbst, was ihm gut tut", betont Markus Köhler, der augenzwinkernd versichert, dass auf Hinfahrten keinesfalls Besuche in einem der zahlreichen Schnellrestaurants am Wegesrand eingeplant seien.

    Karlburger Testspiele:

    Sonntag, 16. Juni, 10.30 Uhr: FC Geesdorf – TSV Karlburg (in Wiesentheid).

    Sonntag, 23. Juni, 18 Uhr: Karlburg – SpVgg Hödbach-Bahnhof.

    Montag, 24. Juni, 18.30 Uhr: Karlburg – ASV Rimpar.

    Sonntag, 30. Juni, 16 Uhr: FC Bad Kissingen – Karlburg.

    Mittwoch, 3. Juli, 18.30 Uhr: TSV Rottendorf – Karlburg.

    Samstag, 6. Juli: Teilnahme am Turnier um den Erdinger-Cup in Neustadt/Donau.

    Sonntag, 7. Juli, 18.30 Uhr: Karlburg – FC Thulba (in Adelsberg).

    Samstag/Sonntag, 13./14. Juli: Saisonstart in der Bayernliga Nord.

    Bayernliga Nord (17 Teams): DJK Gebenbach (Entfernung von Karlburg: 204 km), Würzburger FV (27 km), TSV Großbardorf (86 km), SV Seligenporten (173 km), SC Eltersdorf (124 km), SpVgg Bayern Hof (195 km), DJK Don Bosco Bamberg (101 km), TSV Abtswind (62 km), SpVgg Ansbach  (115 km), DJK Ammerthal (187 km), ATSV Erlangen (115 km), 1. FC Sand (73 km), FC Eintracht Bamberg (98 km), TSV Karlburg, FC Viktoria Kahl (80 km), ASV Cham (266 km), DJK Vilzing (268 km).

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