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    BADMINTON: ZWEITE BUNDESLIGA

    Matthias Pröstler legt den Schläger nieder

    Marktheidenfelds Doppelspezialist Matthias Pröstler hört mit dem Leistungssport auf. Foto: Philipp Lorenz

    Der TV Marktheidenfeld ist keine Eintagsfliege mehr. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus der vergangenen Saison. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd 2018 übertrafen die Marktheidenfelder Badmintonspieler alle Erwartungen. In der ersten Saison war ihnen beinahe der Durchmarsch in die 1. Bundesliga gelungen. In der vergangenen Spielzeit belegte die Mannschaft um Spielführer Tim Specht mit elf Siegen aus 18 Spielen und 24 Punkten den vierten Platz.

    Dass sich mit Überflieger Neuhausen-Nymphenburg, dem BC Bischmisheim II und der SG Schorndorf drei Teams als zu stark für die Hädefelder erwiesen, trübte die gute Stimmung keineswegs. „Bei dieser starken Konkurrenz war es nie unser Anspruch, um den Titel mitzuspielen. Wir wollten die Klasse halten und an unsere guten Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen – das ist uns bestens gelungen“, resümierte Team-Manager Karl Fuchs nach Saisonende.

    Am 7. September startet der TVM nun in seine dritte Saison. Nach dem direkten Wiederaufstieg von Neuhausen-Nymphenburg gibt es in diesem Jahr wieder ein breiteres Feld an Meisterschaftskandidaten: zuallererst der SV Fun-Ball Dortelweil und die zweite Mannschaft des BC Saarbrücken-Bischmisheim. Mit dem BC Offenburg, dem TV Hofheim und dem BC Remagen gehen drei Aufsteiger erstmals in der 2. Bundesliga Süd an den Start.

    Brid Stepper bleibt

    Der TVM wird weiter auf einen Mix aus Spielern aus der Region und externer Verstärkung setzen. Bei den Frauen ist der Verein mit Brid Stepper, Janina Schumacher und Jule Keil bestens aufgestellt. Besonders über den Verbleib von Stepper, die mit einer starken Siegquote von knapp 70 Prozent auch einige Erstligavereine auf sich aufmerksam machte, freuen sich die Hädefelder.

    Bei den Männern verabschiedete sich Doppelspezialist Matthias Pröstler nach 15 Jahren beim TVM in seinen leistungssportlichen Ruhestand. Als Trainer und Ersatzspieler bleibt er dem Verein aber erhalten. Für ihn schlägt in dieser Saison Eigengewächs Jonas Grün als Stammspieler in der ersten Mannschaft auf. „Jonas hat sich Schritt für Schritt nach oben gearbeitet und gute Leistungen gezeigt. Er hat sich diese Chance verdient und wird alles geben, um sich in der Liga zu beweisen“, ist sich Spielführer Tim Specht sicher. Mit Christopher Ames, Fabian Hippold und Tim Specht bleiben alle weiteren Leistungsträger dem Verein treu. (pm)

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