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    FUßBALL: LANDESLIGA NORDWEST

    Karlburg hat Rechnung mit Schwebenried/Schwemmelsbach offen

    Patrick Sträßer Foto: Yvonne Vogeltanz

    TSV Karlburg – DJK Schwebenr./Schwemmelsbach (Samstag, 16 Uhr)

    Das letzte Aufeinandertreffen von Karlburg und Schwebenried/Schwemmelsbach dürfte dem Großteil der Karlburger Akteure noch lebhaft in Erinnerung sein – und zwar in negativer Hinsicht. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison standen sich die beiden Main-Spessart-Teams in der Landesliga zuletzt gegenüber und damals schickte Fabian Lichtlein mit seinem Distanzschuss zum 1:1 den TSV buchstäblich in letzter Sekunde in die Relegation. „Es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. So etwas habe ich noch nicht erlebt, dass ein 25-Meter-Sonntagsschuss in der 94. Minute über den Ausgang einer ganzen Saison entscheidet“, gibt Karlburgs Co-Trainer Daniel Diroll, der den urlaubenden Chefcoach Patrick Sträßer vertritt, die Gefühlslage wider.

    Emotionen hochgeschaukelt

    Bereits während der Partie hatten sich die Emotionen hochgeschaukelt und gipfelten anschließend im Netz in einem verbalen Schlagabtausch. Bekanntlich hat der TSV (3./11) die Relegation erfolgreich überstanden und belegt in der neuen Saison nach sechs Spieltagen einen glänzenden dritten Platz. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, bekennt Diroll vor dem Aufeinandertreffen mit der punktgleichen DJK (4./11), die auswärts bislang noch nicht verloren hat. „Wir freuen uns auf die Partie und wollen den treuen Anhängern den ersten Heimsieg liefern“, gibt Diroll an. Von der taktischen Ausrichtung her werde er mit seinen Jungs die Aufgabe ähnlich angehen wie zuletzt, nämlich in der Abwehr sicher stehen und Nadelstiche nach vorne setzen. „Wir werden uns auf keinen Fall verstecken, sondern versuchen, das Spiel auch selbst in die Hand zu nehmen. Schließlich wollen wir zeigen, wer Herr im Haus ist“, äußert Diroll, der personell aus dem Vollen schöpfen kann, selbstbewusst.

    Dominik Schönhöfer zufrieden

    Sein Gegenüber, Dominik Schönhöfer, ist mit der bisherigen Punktausbeute seiner Mannschaft sehr zufrieden. In Karlburg erwartet er ein heißes Match. „Beide Teams geben immer Vollgas. Man sieht ja, dass Karlburg bevorzugt in den letzten Minuten wichtige Tore schießt. Aber auch wir wollen offensiv spielen und Punkte mitnehmen.“ Dass der TSV sich noch dafür rächen will, dass Schwebenried ihn in der letzten Spielminute der vergangenen Saison noch in die Relegation geschickt hat, glaubt Schönhöfer indes nicht. Personell sieht es bei der DJK wieder etwas besser aus: Alexander Herchet, Jonas Wehner und Simon Weißenberger kehren in den Kader zurück.

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