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    BASKETBALL: BOL

    Erfolgsrezept des TVM: Distanzwürfe und ein Routinier

    Steuerte 27 Punkte zum Marktheidenfelder Sieg bei: Virgis Zilinskas Foto: Christian Schwab
    Bezirksoberliga Männer

     

    TG Würzburg II – TSV Grombühl II 116:51  
    TSV Karlstadt – TV Marktheidenfeld 63:75  
    TG Würzburg III – baskets WÜ Grombühl 69:84  

     

     

    1. (1.) TG Würzburg II 2 2 0 226 : 98 4  
    2. (5.) baskets WÜ Grombühl 1 1 0 84 : 69 2  
    3. (3.) SV Oberdürrbach 1 1 0 61 : 47 2  
    4. (4.) TV Goldbach II 1 1 0 71 : 64 2  
    5. (2.) TG Würzburg III 2 1 1 164 : 158 2  
    6. (9.) TV Marktheidenfeld 2 1 1 122 : 173 2  
    7. (8.) TG Würzburg IV 1 0 1 74 : 95 0  
    8. (6.) TSV Karlstadt 2 0 2 127 : 146 0  
    9. (7.) TSV Grombühl II 2 0 2 98 : 177 0  

     

    TSV Karlstadt – TV Marktheidenfeld 63:75 (41:37)

    Der TV Marktheidenfeld geht als Sieger aus dem Main-Spessart-Duell in der Bezirksoberliga hervor. Insbesondere die Treffsicherheit aus der Distanz und ein starker „Reserve-Spieler“ Virgis Zilinskas führten die Gäste auf die Siegerstraße.

    Marktheidenfeld hatte zum Lokalderby ihren langjährigen Topscorer Zilinskas aufgeboten, musste aber auf Sebastian Liebler verzichten. Auf Karlstadter Seite fehlten mit Michael Schmitt, Michael Fischer und Ferdinand Hauck Alternativen auf der Bank. Beide Mannschaften begannen zunächst mit schwachen Trefferquoten, so dass sich ein Spiel auf niedrigem Niveau entwickelte.

    TVM dominiert unter den Körben

    Unter den Körben dominierten die Marktheidenfelder Centerspieler um Zilinskas und erarbeiteten den Gästen entweder zweite Chancen oder punkteten selbst. Karlstadt hatte größenmäßig klare Nachteile und versuchte diese, durch Umstellung auf Zonenverteidigung zu kompensieren – mit Erfolg. Bei Marktheidenfeld fielen die Distanzwürfe überhaupt nicht, kein einziger Dreier fand in der ersten Halbzeit den Weg in den Karlstadter Korb. Karlstadt nutzte vor allem dann die Freiräume, wenn sich Zilinskas nicht auf dem Feld befand und zog bis auf 23:17 davon.

    Mitte des zweiten Viertels verletzte sich Karlstadts Center Andre Maier ohne Fremdeinwirkung und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Diese Schwächung unter dem Korb glichen die Gastgeber zunächst gekonnt aus und retteten dank einer ausgeglichenen Teamleistung ein 41:37 in die Halbzeitpause.

    Acht erfolgreiche Dreipunktewürfe

    Auch in Halbzeit zwei bot sich das gleiche Bild, kaum Treffer von außen, ein Spiel auf Augenhöhe. Dies änderte sich Mitte des dritten Viertels schlagartig. Alleine acht (!) erfolgreiche Dreipunktewürfe für den TVM in den letzten 15 Minuten sorgten für Klarheit auf dem Feld. Karlstadt hatte – nur noch mit sieben Spielern – nicht mehr die Mittel gegen die nun heiß laufenden Marktheidenfelder, das Spiel herumzureißen.

    Am Ende ging der Sieg klar an die Marktheidenfelder. Während sich Marktheidenfeld mit dieser Besetzung keine Sorgen um den Klassenerhalt machen muss, läuten bei Karlstadt die Alarmglocken. Trainer Sebastian Kunz: „Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht, aber das Verletzungspech und zu wenige Treffer aus der Distanz haben uns den Sieg gekostet. Wir müssen nächste Woche gegen das sieglose Schlusslicht Grombühl II den ersten Sieg anpeilen.“

    Topscorer Karlstadt: Weißhaar (27 Punkte, 8/8 Freiwürfe, 1 Dreier), Sauer (14), Passlack (10), Boiu (5), Kunz (4), Münch (3).

    Marktheidenfeld: Zilinskas (27, 18/11), Klee (15, 3 Dreier), Schwab (13, 2 Dreier), Buki (6), Bloch (5), van Gülick (5), Schulze (4).

    Zwischenstände: 25:18 (10.), 41:37 (Halbzeit), 46:46 (25.), 63:75 (40.).

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