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    HANDBALL: BAYERNLIGA

    Lohrer wählen die falschen Mittel

    Auf die Lohrer Rückraumspieler (im Bild Jannik Schmitt) wird es in Rimpar besonders ankommen. Foto: Yvonne Vogeltanz

    HANDBALL

    Bayernliga Männer

     

    SG Regensburg – HSC Bad Neustadt 23:26  
    DJK Waldbüttelbrunn – HaSpo Bayreuth 29:23  
    VfL Günzburg – TG Landshut 33:30  
    TSV Haunstetten – Eichenauer SV 25:20  
    TSV Friedberg – TSV Lohr 29:23  
    HT München – TSV Rothenburg 30:19  

     

     

    1. (1.) HSC Bad Neustadt 17 16 1 0 485 : 342 33 : 1  
    2. (2.) DJK Waldbüttelbrunn 17 14 1 2 454 : 391 29 : 5  
    3. (3.) DJK Rimpar II 16 10 2 4 403 : 374 22 : 10  
    4. (5.) TSV Friedberg 17 11 0 6 461 : 413 22 : 12  
    5. (6.) VfL Günzburg 17 10 1 6 486 : 435 21 : 13  
    6. (4.) HaSpo Bayreuth 17 10 1 6 436 : 413 21 : 13  
    7. (8.) HT München 16 7 1 8 395 : 402 15 : 17  
    8. (7.) SG Regensburg 17 6 2 9 429 : 446 14 : 20  
    9. (10.) TSV Haunstetten 17 7 0 10 410 : 460 14 : 20  
    10. (9.) TG Landshut 16 6 0 10 432 : 446 12 : 20  
    11. (11.) TSV Lohr 17 5 0 12 390 : 432 10 : 24  
    12. (12.) TSV Rothenburg 17 5 0 12 421 : 468 10 : 24  
    13. (13.) Eichenauer SV 17 2 2 13 395 : 468 6 : 28  
    14. (14.) HSG Würm-Mitte 16 2 1 13 362 : 469 5 : 27  

     

    Die nächsten Spiele, Sonntag, 17. Februar, 14 Uhr: DJK Rimpar II – HSG Würm-Mitte, Samstag, 23. Februar, 18 Uhr: TSV Haunstetten – HSC Bad Neustadt, Eichenauer SV – VfL Günzburg, 19.30 Uhr: TSV Lohr – DJK Rimpar II, TSV Rothenburg – TSV Friedberg, HaSpo Bayreuth – HT München, HSG Würm-Mitte – SG Regensburg, 20 Uhr: TG Landshut – DJK Waldbüttelbrunn.

    TSV Friedberg – TSV Lohr 29:23 (14:12)

    Nicht gereicht hat es für die Lohrer Handballer zu einem Überraschungserfolg beim TSV Friedberg. Um weitere Punkte gegen den Abstieg zu holen, hat der Tabellenelfte noch in weiteren neun Saisonspielen Gelegenheit. Dabei hatten die Gäste beim Ex-Verein ihres Trainers Mirko Pesic gut begonnen und die Partie bis zur 40. Minute offengehalten, doch dann setzte sich der Gastgeber vorentscheidend ab.

    Falsche Mittel

    „Friedberg ist eine abgezockte Mannschaft. Die Cleverness hat bei uns etwas gefehlt“, befand Pesic, der seinen Spielern zwar großen Einsatz attestierte, aber ihnen vorwarf, bisweilen die falschen Mittel gewählt zu haben. Zu oft suchten die Lohrer Rückraumspieler gegen die groß gewachsenen Akteure der Hausherren den Abschluss aus der zweiten Reihe und scheiterten am Block der Einheimischen.

    Zahlreiche Fehlwürfe

    „Immer wenn wir über den Kreis gespielt haben oder Jannik Schmitt seine Durchbrüche gestartet hat, war das gut“, berichtete Pesic. Allerdings leisteten sich die Lohrer zu viele Fehlwürfe sowie eine Reihe anderer technischer Fehler. Diese Ballverluste bestrafte der TSV Friedberg, der anders als in manch anderer Partie in dieser Saison in starker Besetzung angetreten war, mit einfachen Toren über den Gegenstoß.

    Lukas Horkys Fehlen tut weh

    Ferner machte sich in diesem Spiel das Fehlen des an einer Entzündung im Fuß leidenden Lukas Horky für den TSV Lohr besonders nachteilig bemerkbar. Denn ohne den Tschechen hatten die Gäste in der Abwehr gegen den 2,05 Meter großen Friedberger Kreisläufer Paul Thiel eindeutige Längennachteile. „Immer wenn Ivan Majic nicht in seiner Nähe war, hatten wir große Probleme mit dem Kreisläufer“, berichtet Mirko Pesic.

    Besonders in der zweiten Spielhälfte hatte die Lohrer Abwehr die Situation nicht mehr im Griff, was in zahlreiche Zeitstrafen mündete, die es letztlich unmöglich machten, noch einmal heranzukommen. In der 48. Minute stand Pesics Team einmal mit nur noch drei Feldspielern auf der Platte.

    Schwere Aufgabe am Samstag

    So müssen Pesic und seine Mannschaft die Punkte gegen den Abstieg gegen andere Gegner holen, auch wenn die Aufgabe beim nächsten Heimspiel am Samstag, 23. Februar, ebenfalls eine schwere werden wird. Da ist in der Spessarttorhalle der Tabellendritte DJK Rimpar II zu Gast, der ähnliche Qualität wie der TSV Friedberg besitzt. Allerdings verfügt die zweite Garnitur des Zweitligisten über weniger lange Kerls, sondern profitiert stattdessen eher von schnellem und technisch ausgefeiltem Spiel.

    Friedberg: von Petersdorff, Dorsch – Okyere 4, Haggenmüller 1, Thiel 3, Loris, Wiesner, Riesenberger 1, Tischinger 1, Dittiger 3, Wagenpfeil 2, Abstreiter 3/1, Schneider 11/1.

    Lohr: Szabo, T. Scheiner – Zeleny 6/5, Seltsam 1, F. Schmitt 3, Röder, L. Schmitt, Gremzde, J. Schmitt 5, Majic 4, Born, Horn 4, Gehl, Zehnter.

    Schiedsrichterinnen: Kleinhenz/Wenzke (Garitz). Zeitstrafen: 4:7. Siebenmeter: 4/2 – 8/5. Zuschauer: 250.

    Spielfilm: 1:3 (6.), 6:5 (14.), 12:8 (20.), 14:13 (31.), 18:14 (37.), 18:16 (40.), 22:16 (44.), 24:20 (54.), 27:22 (57.).

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