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    HANDBALL: BAYERNLIGA

    Lohrer bewältigen die nächste Etappe

    Werfer im Anflug: Lohrs Bohuslav Zeleny (am Ball) vor der Münchner Abwehr mit Bastian Axel Kropp (links) und Philipp Hei... Foto: Yvonne Vogeltanz

    HANDBALL

    Bayernliga Männer

     

    Eichenauer SV – SG Regensburg 25:25  
    VfL Günzburg – TSV Haunstetten 36:23  
    HSC Bad Neustadt – DJK Rimpar II 24:19  
    HSG Würm-Mitte – TSV Friedberg 27:26  
    TSV Lohr – HT München 26:21  
    TSV Rothenburg – DJK Waldbüttelbrunn 24:23  
    TG Landshut – HaSpo Bayreuth 29:23  

     

     

    1. (1.) HSC Bad Neustadt 16 15 1 0 459 : 319 31 : 1  
    2. (2.) DJK Waldbüttelbrunn 16 13 1 2 425 : 368 27 : 5  
    3. (3.) DJK Rimpar II 16 10 2 4 403 : 374 22 : 10  
    4. (4.) HaSpo Bayreuth 16 10 1 5 413 : 384 21 : 11  
    5. (5.) TSV Friedberg 16 10 0 6 432 : 390 20 : 12  
    6. (6.) VfL Günzburg 16 9 1 6 453 : 405 19 : 13  
    7. (8.) SG Regensburg 16 6 2 8 406 : 420 14 : 18  
    8. (7.) HT München 15 6 1 8 365 : 383 13 : 17  
    9. (10.) TG Landshut 15 6 0 9 402 : 413 12 : 18  
    10. (9.) TSV Haunstetten 16 6 0 10 385 : 440 12 : 20  
    11. (11.) TSV Lohr 16 5 0 11 367 : 403 10 : 22  
    12. (12.) TSV Rothenburg 16 5 0 11 402 : 438 10 : 22  
    13. (13.) Eichenauer SV 16 2 2 12 375 : 443 6 : 26  
    14. (14.) HSG Würm-Mitte 16 2 1 13 362 : 469 5 : 27  

     

    Die nächsten Spiele, Samstag, 16. Februar, 19 Uhr: SG Regensburg – HSC Bad Neustadt, 19.30 Uhr: DJK Waldbüttelbrunn – HaSpo Bayreuth, VfL Günzburg – TG Landshut, 20 Uhr: TSV Haunstetten – Eichenauer SV, TSV Friedberg – TSV Lohr, HT München – TSV Rothenburg, Sonntag, 17. Februar, 14 Uhr: DJK Rimpar II – HSG Würm-Mitte.

    TSV Lohr – HT München 26:21 (12:9)

    Der Lohrer Jubel nach dem Heimerfolg über HT München fiel nicht unbedingt euphorisch aus. Ein kurzes Hüpfen im Kreis nach dem Abpfiff und ein paar Sekunden Applaus in Richtung Zuschauer. Ausgelassenheit sieht anders aus. Obwohl die TSV-Spieler bereits das dritte Heimspiel in Folge gewonnen haben, scheint ihnen klar zu sein, dass der Weg zum Klassenerhalt noch ein sehr weiter ist. Letztlich darf der Erfolg gegen die Gäste aus Oberbayern sogar als unbedingt notwendig für die Lohrer eingestuft werden, da die direkte Konkurrenz aus Landshut oder Rothenburg ihre Spiele ebenfalls gewann.

    Hektisch und zerfahren

    Letztlich machten die Lohrer den Erfolg in einer über weite Strecken recht hektischen und zerfahrenen Partie erst in den letzten zehn Minuten perfekt. „Eigentlich müssen wir so ein Spiel mit 15 Toren gewinnen. Aber wir machen zu viele Fehler“, betonte TSV-Kreisläufer Ivan Majic. Der 22-jährige Kroate verwies allerdings auch darauf, dass Abwehrchef Lukas Horky wegen einer Entzündung im Fuß pausieren musste und dem Team gefehlt habe.

    Ein weiterer Faktor, der die Hektik im Spiel förderte, war die Linie des Schiedsrichtergespanns aus Gefrees, das sehr schnell bei der Hand war, auf Stürmerfoul oder Zeitspiel zu entscheiden, was zu häufigen Ballverlusten auf beiden Seiten und letztlich zu einem hektischen Hin und Her führte. Doch letztlich betonte Ivan Majic das Wesentliche: „Wichtig war, dass wir gewonnen haben.“

    „Jedes Spiel ein Endspiel“

    Die zahlreichen technischen Fehler hatte auch Mirko Pesic gesehen, doch der Lohrer Trainer stellte klar: „Man darf das nicht zu kritisch sehen. Wir haben viele junge Spieler, und jedes Spiel ist ein Endspiel.“ Da sei es logisch, dass seine Handballer nicht immer locker und befreit aufträten.

    Zudem gab es auch positive Aspekte im Spiel der Hausherren. Etwa ein Bohuslav Zeleny, der in Abwesenheit von Lukas Horky ausgiebig Spielanteile im Rückraum erhielt. Der Rechtshänder, der in der vorangegangenen Woche Vater einer Tochter namens Sophia geworden war, wurde mit zehn Treffern zum erfolgreichsten Lohrer Torschützen. „Bob hat eine überragende Partie gezeigt“, stellte auch sein Trainer Mirko Pesic fest.

    Torgefährliche Torhüter

    Zudem gefielen die Hausherren mit einer engagierten Vorstellung in der Abwehr, immer wieder gelangen dem TSV-Team in der Defensive Ballgewinne. Das führte dazu, dass sich beide Lohrer Torhüter, Tamas Szabo und Tom Scheiner, nach solchen Ballgewinnen in die Torschützenliste eintrugen, als das Münchner Tor verwaist war, nachdem die Gäste ihre Keeper gegen einen zusätzlichen Feldspieler ausgetauscht hatten.

    Mit Zelenys Torgefährlichkeit und der soliden Deckung hätten die Gastgeber die Begegnung schon früher entscheiden können. So nach den Zwischenständen von 11:7 (26.) oder von 15:10 (34.). „Dann werfen wir in ein paar Minuten weg, was wir uns erarbeitet haben. Wir sind eben noch nicht so stabil“, befand Mirko Pesic. Aber immerhin setzte sich sein Team in den letzten Minuten durch, als es entscheidend war.

    Der entscheidende Durchbruch im Abstiegskampf, so viel ist klar, war der Erfolg über HT München nicht, vielmehr eine Etappe auf dem wohl langen Weg zum möglichen Klassenerhalt. Sollte der irgendwann geschafft sein, könnte die Stimmung auch schnell wieder ausgelassener wie Samstagabend werden.

    Die Statistik des Spiels

    Handball: Bayernliga Männer

    TSV Lohr – HT München 26:21 (12:9)

    Lohr: Szabo 1 (1. – 57.), T. Scheiner 1 (57. – 60.) – Zeleny 10/5, Seltsam 3, F. Schmitt 2, Röder, L. Schmitt 2, Gremzde, J. Schmitt 3, Majic 3, Born, Horn 1, Zehnter, Gehl.

    München: Braun (1. – 55.), Kunstwadl (55. – 60.) – Riesenberger, Wagner, Behm 1, Schäfer, Hermann 1, Dauhrer 1, Kottmeir 11, Lötterle, Heinle 7/3, Holst, Kropp.

    Schiedsrichter: Balzer/Schreiner (Gefrees). Zeitstrafen: 4:7. Rot: Lötterle (47., München, Foulspiel). Siebenmeter: 8/5 – 3/3. Zuschauer: 400.

    Spielfilm: 1:3 (5.), 7:5 (13.), 7:7 (17.), 11:7 (26.), 15:10 (34.), 16:15 (43.), 19:18 (50.), 22:18 (53.), 24:21 (59.).

    Der Lohrer Jubel nach dem Abpfiff:

     

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