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    FUSSBALL: BAYERNLIGA

    Schwere Zeit für den TSV Karlburg

    Er steht am Samstag im Karlburger Tor: Rene Kohlhepp Foto: Philipp Lorenz

    Fast zwei Monate ist der TSV Karlburg (16./7) in der Fußball-Bayernliga schon ohne Sieg und in dieser Zeit auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen. Und vor dem Auftritt bei der DJK Gebenbach (Samstag, 16 Uhr) ist die personelle Lage zudem prekär, mehrere Leistungsträger fallen aus: Josef Burghard ist nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Ansbach gesperrt, Keeper Marvin Fischer-Vallecilla und Innenverteidiger Marvin Schramm sind beide verhindert, Paul Karle muss erkrankt pausieren. Dazu sind Lukas Imgrund und Manuel Römlein verletzt, wobei bei Letzterem eine geringe Chance auf einen Einsatz besteht.

    "Trotzdem herrscht keine Untergangsstimmung. Wir waren auf solche Situationen vorbereitet. Jetzt ist es eben an anderen, sich zu zeigen", sagt Karlburgs Coach Markus Köhler, der darauf verweist, dass er am Donnerstag 22 Spieler im Training hatte, und der in Gebenbach (11./15) Rene Kohlhepp im Tor aufbieten will. Köhler betont: "Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken."

    An der Tür zur Regionalliga

    Arbeit dürfte auf den Aufsteiger aus Unterfranken eine ganze Menge zukommen, denn die Gastgeber aus dem oberpfälzischen Landkreis Amberg-Sulzbach scheinen zu mehr in der Lage zu sein, als es ihr gegenwärtiger elfter Tabellenplatz vermuten lässt. Vergangene Saison spielte die Mannschaft von Trainer Faruk Maloku noch Relegation um den Aufstieg in die Regionalliga, scheiterte aber nach vier aufreibenden Partien an den heutigen Viertligisten aus Rosenheim und Rain am Lech.

    "Es ist ja oft so, dass Mannschaften, die Relegation gespielt haben und nur eine kurze Vorbereitung hatten, dann Probleme bekommen. Besonders dann, wenn die Relegation nicht erfolgreich verlaufen ist und man mit einem schlechten Gefühl rausgeht", gibt Köhler zu bedenken. Zudem habe das DJK-Team auch große Personalprobleme gehabt. "Mittlerweile hat sich Gebenbach aber stabilisiert", sagt der Karlburger Trainer, der die jüngste 1:2-Niederlage der DJK beim Titelanwärter Seligenporten nicht als Rückschritt sieht. Es dürfte also einiges auf Aufsteiger Karlburg zukommen, der gerade eine schwierige Zeit durchlebt. 

    Wer's noch nicht weiß: Hier liegt Gebenbach, eine Gemeinde mit 900 Einwohnern

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