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    FUSSBALL: BAYERNLIGA NORD

    Karlburger suchen neues Selbstvertrauen

    War zuletzt mehr beschäftigt, als ihm lieb war: Torwart Marvin Fischer-Vallecilla vom TSV Karlburg. Foto: Yvonne Vogeltanz

    Fußball, Bayernliga Nord

    TSV Karlburg – SpVgg Ansbach (Samstag, 16 Uhr)

    Es gab einiges zu bereden beim TSV Karlburg (16./7). Direkt nach dem 0:5 beim direkten Konkurrenten in Sand am vergangenen Samstag hatte Trainer Markus Köhler seine Spieler um sich versammelt und eine geschlagene Viertelstunde lang intensiv mit ihnen gesprochen. Und auch jetzt wirkt die Niederlage noch nach, bei der die Karlburger bei einer Zwei-Mann-Überzahl nach zwei Sander Roten Karten in den letzten 20 Minuten vier Gegentreffer kassierten. "Natürlich ist so etwas auch eine Frage der Psyche", erklärt Markus Köhler, der weiß, dass seine Spieler das Geschehene verarbeiten müssen. "Draufhauen bringt jetzt aber nichts. Wir haben versucht, die Leute aufzubauen, aber auch anzusprechen, was nicht funktioniert hat."

    Trainingseinheiten machen Mut

    Immerhin hat ihm Mut gemacht, wie seine Spieler bei den Trainingseinheiten unter der Woche aufgetreten sind. "Das war absolut positiv", so Köhler, der bei seinen Fußballern auf einen Lerneffekt nach dem Sand-Spiel hofft. Neues Selbstvertrauen müssen sich die TSV-Spieler erst einmal wieder auf dem Platz über Erfolgserlebnisse erarbeiten. Ob da die SpVgg Ansbach (10./13) der geeignete Aufbaugegner für den Tabellenvorletzten ist, wird sich aber erst noch weisen müssen. Denn das Team aus der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt hat zwei seiner letzten drei Spiele gewonnen und befindet sich seit dem Trainerwechsel von Robert Kovacic zum Ansbacher Urgestein Christoph Hasselmeier Ende August spürbar im Aufwind.

    Auf Karlburger Seite fehlen weiter der verletzte Lukas Imgrund und der erkrankte Paul Karle. Auch Sebastian Fries war unter der Woche krank, so dass der Einsatz des Ex-Profis nach Einschätzung seines Trainers am Samstag höchst ungewiss ist. "So eine Situation bietet auch die Möglichkeit, dass sich andere einmal zeigen können", betont Markus Köhler.

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