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    Fußball: Bayernliga

    TSV Karlburg: Augen zu und durch

    Gegen den TSV Großbardorf wird es für Karlburg (links Sebastian Stumpf im Zweikampf mit Eltersdorfs Julian Konrad) schwer werden, zu punkten. Foto: Yvonne Vogeltanz

    TSV Großbardorf – TSV Karlburg
    (Samstag, 16 Uhr, Bioenergie-Arena)

    "Ich denke, das freie Wochenende hat uns gut getan. Jeder hat sich auf seine Weise erholt, viele sind in den Urlaub gefahren", sagt Karlburgs (14./6)  Trainer Markus Köhler nach der kurzen Spielpause und vor der Begegnung mit dem TSV Großbardorf (6./14) am Samstagnachmittag. Er selbst hat sich Zeit für seine Freundin und den zweijährigen Sohn genommen – konnte seine Gedanken aber nicht ganz vom Fußball lösen. Bei "sporttotal" hat er sich am vergangenen Wochenende die Begegnung zwischen den selbst ernannten "Grabfeld Galliern" und Aufstiegsfavorit Seligenporten (1./22) angeschaut und bei den Unterfranken "80 Minuten lang ein überragendes Spiel" gesehen. Dass die Mannschaft von André Betz dann innerhalb von sechs Minuten drei Gegentore kassierte, schreibt er der individuellen Klasse der vom ehemaligen Schweinfurter Sportleiter Gerd Klaus trainierten Oberpfälzer zu.

    "Großbardorf ist eine außergewöhnliche Mannschaft. Die werden alles dafür tun, um wieder in die Spur zu kommen", sagt Köhler. Das unterstreicht der Sportvorstand der "Gallier", Andreas Lampert: "Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen und müssen einfach weiterarbeiten, um wieder bessere Ergebnisse zu erzielen. Beginnen wollen wir damit gegen den TSV Karlburg, den wir erstmals in der Bioenergie-Arena empfangen." Tatsächlich hat der Aufsteiger bisher auswärts kein Spiel gewinnen können – zuletzt ging die Mannschaft mit 1:7 in Vilzing (3./19) baden.  Allerdings ist die DJK ein fast ebenso hoch gehandeltes Team wie Seligenporten (1:4) und auch die Niederlagen gegen Eintracht Bamberg am ersten Spieltag (0:2) und in Hof (1:3) müssen nicht richtungsweisend für die Saison sein. Noch ist das Ziel Klassenerhalt sehr realistisch.

    Mit Großbardorf erwartet Markus Köhler und sein Team zudem zum vorerst letzten Mal ein derart starker Gegner, danach stehen erst einmal Mannschaften aus dem Mittelfeld der Tabelle auf dem Programm. "Da können wir dann vielleicht mal leichter Punkte mitnehmen. In Großbardorf hingegen müsste schon alles zusammenkommen, damit uns das gelingt", so Köhler. Also Augen zu und durch.

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