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    FUSSBALL: LANDESLIGA NORDWEST

    Debütant Jannik Göller rettet das Remis

    Fußball
    Foto: Anand Anders

    Fußball, Landesliga Nordwest

    DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – FC Coburg 2:2 (1:0)

    „Wir hatten uns mehr vorgenommen, aber am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein“, gab DJK-Trainer Dominik Schönhöfer zu. „Dazu war der Gegner zu stark.“ In der Tat war die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach mit dem 2:2 gegen den FC Coburg gut bedient. „Mehr war nicht drin“, analysierte Schönhöfer realistisch.

    An und für sich hatten die Gastgeber gehofft, diesmal den Gegner zu dominieren. „In der ersten Halbzeit haben wir das auch sehr ordentlich gemacht“, fand der DJK-Trainer. In der Tat kam Coburg da höchstens zu ein paar Fernschüssen. Zu gefährlichen Torannäherungen seitens der DJK kam es aber auch nicht. Bis zur 45. Minute: Kevin Markert hatte abgezogen, Coburgs Jonathan Baur, der im Schussweg stand, riss die Arme hoch, um sich zu schützen, Referee Fridolin Hiefer pfiff Handelfmeter. Torjäger Marcel Kühlinger verwandelte quasi mit dem Pausenpfiff sicher.

    „Saublöde Gegentore“

    Nach dem Wechsel waren allerdings fast nur noch die Coburger präsent und belohnten sich für ihren couragierten Auftritt. Nach einer Ecke stieg Gökhan Sener höher als vier Gegenspieler und produzierte eine Kopfball-Bogenlampe, die hinter DJK-Keeper Leon Hartmann ins Tor plumpste (57.). Dann flog der Ball meilenweit über den DJK-Strafraum, irgendwer schlug wohl auch noch ein Luftloch – und Coburgs Ricardo König nahm die Einladung nur zu gerne an, das Spiel zu drehen (68.). „Saublöde Gegentore“, schimpfte Schönhöfer.

    Immerhin raffte sich Schwebenried/Schwemmelsbach noch einmal auf. Der eingewechselte Marc Müller machte auf der rechten Seite Musik, Fabian Lichtleins daraus resultierenden Schuss konnte Keeper Oleksandr Churilov zwar noch abwehren, aber Jannik Göller stand in seinem ersten Landesligaspiel goldrichtig und jagte den Nachschuss zum 2:2 ins Netz (79.). „Er muss natürlich die Laufwege noch kennenlernen, aber an Jannik werden wir noch viel Freude haben“, so Schönhöfer über den erfolgreichen Debütanten.

    Schwebenried/Schwemmelsbach: Hartmann – Zöller (69. Bayer), Behr, Wehner, Kummer – Lichtlein, Maximilian Müller (73. Reck), Markert, Hart (61. Marc Müller) – Kühlinger, Göller.

    Schiedsrichter: Fridolin Hiefner (Finning). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Marcel Kühlinger (45.), 1:1 Gökhan Sener (57.), 1:2 Ricardo König (68.), 2:2 Jannik Göller (79.).

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