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    FUSSBALL: LANDESLIGA NORDWEST

    Freudenrausch in Rot und Schwarz

    Komm in meine Arme: Marcel Kühlinger (rechts) von der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach eilt mit Luca Reck (dahinter) nach seinem späten Siegtreffer zum 2:1 zu seinen verletzten Sturmkollegen Fabio Baum (links) und Yannick Deibl (Zweiter von links). Foto: Volker Hensel

    Landesliga Nordwest

    DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – ASV Rimpar 2:1 (1:1)

    „Das war wein Sieg des Willens!“ Trainer Dominik Schönhöfer von der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach strahlte übers ganze Gesicht. „So viele Ausfälle und schon wieder musste wir umstellen. Das muss so eine junge Mannschaft erst mal wegstecken.“ Am Ende stand ein hart erkämpftes 2:1 über den ASV Rimpar. Und das, obwohl der DJK gleich sieben Mann fehlten, denn kurzfristig mussten sich zu den vier Verletzten und dem gesperrten Stammkeeper Leon Hartmann auch Abwehrchef Andreas Jazev und Kevin Markert abmelden.

    Trotzdem kam die DJK nach zehn Minuten Abtasten gut ins Spiel. Eine Standardsituation sorgte für die Führung: Ecke Luca Reck, Kopfball von Innenverteidiger Jonas Wehner am langen Pfosten, 1:0 nach einer Viertelstunde. Kurz darauf hätte Wehner noch einen zweiten Treffer erzielen könne, doch statt mit dem Kopf versuchte es der 24-Jährige mit dem Knie, der Ball ging knapp vorbei (18.). Von Rimpar war in der ersten Halbzeit kaum etwas zu sehen. Mit der einzigen Torchance kamen die Gäste aber zu Ausgleich. Der direkt verwandelte Freistoß von André Hartmann über die Mauer passte genau in den Winkel, keine Chance für den guten DJK-Keeper Nico Herold (28.).

    Kühlingers Siegtor per Freistoß

    Nach dem Wechsel bemühten sich zwar vor allem die Gastgeber um den zweiten Treffer, alleine am Strafraum endeten alle Angriffe. „Es war unheimlich schwer durchzukombinieren, das hat Rimpar sehr gut gemacht“, lobte Schönhöfer den Gegner. So musste eine weitere Standardsituation für den heftig umjubelten Siegtreffer herhalten. Aus 17 Metern donnerte Torjäger Marcel Kühlinger einen Freistoß flach durch die Mauer zum späten 2:1 ins Eck und sorgte für einen kollektiven Freudenrausch in Rot und Schwarz (85.). „Diese Variante hat mich echt überrascht“, so Trainer Schönhöfer. „Aber es gibt schon einige Spieler bei uns, die so was nach dem Training noch probieren.“

    Schwebenried/Schwemmelsbach: Herold – Kummer, Zöller, Wehner, Stürmer – Behr (88. Maximilian Müller) – Lichtlein, Marc Müller (64. Bayer), Reck, Hart (74. Paul) – Kühlinger.

    Schiedsrichter: Emmert (Flachslanden). Zuschauer: 250. Tore: 1:0 Jonas Wehner (15.), 1:1 André Hartmann (28.), 2:1 Marcel Kühlinger (85.). Gelb-Rot: Nicolas Moskwiak (87, /Rimpar).

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