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    FUSSBALL: LANDESLIGA

    Schwebenried/Schwemmelsbach unterliegt starken Gästen

    Ein Dankeschön zum Abschied von der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach vom Vorsitzenden Alexander Ziegler (Dritter von links) für ein scheidendes Spieler-Quartett: (von links) Dominik Barth, Simon Weißenberger, (von rechts) Jan Ludwig und Sebastian Heinlein. Foto: Volker Hensel

    Landesliga Nordwest


    DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – FC Viktoria Kahl 0:1 (0:1)

    Nach Spielende waren die Köpfe bei den meisten der Schwebenrieder und Schwemmelsbacher Kicker unten. Sie hätten so gerne für ihre scheidenden Mannschaftskameraden Dominik Barth, Sebastian Heinlein, Jan Ludwig und Simon Weißenberger noch einmal gewonnen, doch letztlich war der Tabellenzweite FC Viktoria Kahl an diesem Tag für die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach einfach eine Nummer zu groß. Der 1:0-Auswärtserfolg eröffnet den Kahlern nun auch beste Chancen, die Relegation zur Bayernliga bestreiten zu dürfen.

    „Zweikampfstark, unglaublicher Speed nach vorne, sie bestrafen jeden Fehler.“ Trainer Dominik Schönhöfer von der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach lobte den Gegner nach dem letzten Saison-Heimspiel nicht zu Unrecht über den grünen Klee. Ohne dabei aber sein eigenes Team zu vergessen: „Wir haben das sehr gut gemacht, gekämpft und richtig nach vorne Fußball gespielt, wenn das möglich war.“ Viel ließ die vielleicht stärkste Gast-Mannschaft dieser Saison freilich nicht zu. Die besten Chancen hatten Weißenberger bei einem 18-Meter-Freistoß, der knapp über die Latte strich (60.), und Fabio Baum nach feiner Vorlage von Yannick Deibl mit einem Kopfball (82.). FC-Keeper Simon Stadtmüller blieb aber Sieger.

    Kein Elfmeterpfiff

    Ärgerlich für Schwebenried/Schwemmelsbach, dass der schwache Referee Holger Hofmann, der beidseitig öfter für Kopfschütteln sorgte, den Hausherren beim Stand von 0:0 einen Foulelfmeter versagte. Torwart Stadtmüller hatte Marcel Kühlinger attackiert (24.). „Wenn wir da die Chance haben, in Führung zu gehen, wer weiß, wie das Spiel ausgeht“, so der DJK-Coach. „Allerdings hat Kahl absolut verdient gewonnen.“

    Denn schon in dieser Szene zeigte sich die Cleverness der Gäste: Während die Gastgeber noch reklamierten, konterte Kahl, der einmal mehr ganz starke Torwart Leon Hartmann blieb im Eins-gegen-eins-Duell Sieger gegen Kahls Yannik Heßler. Ebenso noch einmal in der 31. Minute. Beim 0:1 war Hartmann dann machtlos: Mike Kirchner hatte schnell von der linken Seite an den Fünf-Meter-Raum geflankt, Felix Wissel einfach den Fuß hingehalten (40.). „Das Spiel war sehr lehrreich für uns“, so Schönhöfer, „da haben wir gesehen, woran wir nächste Saison noch arbeiten müssen. Ganz bitter verlief der Nachmittag für Pascal Stürmer: Nach langer Verletzungspause eingewechselt, musste der Außenverteidiger nach nur zwölf Minuten passen, weil diesmal der andere Oberschenkel zwickte.

    Schwebenried/Schwemmelsbach: Hartmann – Zöller (46. Behr), Heinlein, Wehner, Ludwig (62. Stürmer, 74. Barth) – Baum, Müller – Lichtlein, Weißenberger, Deibl – Kühlinger.

    Schiedsrichter: Hofmann (Langenfeld). Zuschauer: 130. Tor: 0:1 Felix Wissel (40.).

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