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    FUSSBALL: LANDESLIGA NORDWEST

    Schwebenried/Schwemmelsbach belohnt sich nicht

    Den Ball im Blick: Kapitän Fabian Lichtlein von der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach unf der Lengfelder Sebastian Markert (rechts) Foto: H. Will

    Landesliga Nordwest

    TSV Lengfeld – DJK Schwebenried/Schwemmelsbach 2:0 (1:0)

    „Ich glaube, wir hätten heute noch ewig weiter spielen können, ohne ein Tor zu schießen“, erklärte DJK-Torwarttrainer Daniel Kemmer. „Dieses Spiel hätten wir von den Chancen her nicht verlieren müssen.“ Weil aber bekanntlich im Fußball das Runde ins Eckige muss, freute sich der TSV Lengfeld am Ende über ein 2:0 gegen die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach. „Vorzuwerfen haben wir uns nichts, das war unglücklich“, fand DJK-Trainer Dominik Schönhöfer.

    Allerdings zeigte Lengfeld sein bestes Match seit Wochen. So entwickelte sich ein flottes Spiel mit beidseitig vielen Torchancen, zumal die Gastgeber die DJK durch schnelles Umschaltspiel vor allem in der ersten Halbzeit immer wieder ins Schwitzen brachten. Zweimal hatte die DJK Glück, als Lengfelder den Pfosten trafen (11., 26.). Aber auch der Gast hatte Großchancen: Erst scheiterten Yannick Deibl und Marcel Kühlinger, Letzterer gleich doppelt, bei einer Dreifachchance (23.), dann setzte Simon Weißenberger das Leder ans seitliche Aluminium (24.). Mit ähnlich guten Einschussmöglichkeiten ging es auch in der zweiten Halbzeit weiter, die der Gast weitgehend kontrollierte. Doch Jonas Wehner, Julian Hart und Felix Zöller scheiterten am starken TSV-Keeper Pascal Krämer.

    „Am Ende waren es zwei individuelle Fehler, die uns Punkte gekostet haben“, sagte Kemmer. „Wir wurden dann zweimal quasi ausgekontert.“ Noch vor der Pause spielte Wehner einen Rückpass zu schwach auf Keeper Leon Hartmann, der musste aus seinem Strafraum herauseilen, brachte den Ball aber nicht mehr weit genug weg, so dass Moritz Vollmer den Befreiungsschlag abfangen konnte, in die Mitte zu Daniel Plagens flankte, der nur noch ins leer Tor einzuschieben brauchte (38.). Beim 2:0 durfte Tim Hänling ungestört in den 16-Meter-Raum flanken, präzise auf den Kopf des erst drei Minuten zuvor eingewechselten Artem Magel, der den Ball ins lange Eck beförderte und Hartmann keine Chance ließ (71.).

    Schwebenried/Schwemmelsbach: Hartmann – Zöller, Heinlein, Wehner, Stürmer (76. Ludwig) – Lichtlein, Baum, Weißenberger (46. Müller), Deibl – Hart (84. Brauner), Kühlinger.

    Schiedsrichter: Prölß (Ober-Ramstadt). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Daniel Plagens (38.), 2:0 Artem Magel (71.).

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