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    FUSSBALL: LANDESLIGA

    Großer Frust bei Schwebenried/Schwemmelsbach

    Fußball, Landesliga Nordwest

    DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – TSV Unterpleichfeld 0:2 (0:0)

    Marcel Behr pfefferte seine Trinkflasche auf den Boden, andere schimpften lauthals, wieder andere litten leise mit gesenktem Kopf auf der Ersatzbank oder dem Boden sitzend. Der Frust bei der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach saß nach dem unglücklichen 0:2 gegen den TSV Unterpleichfeld tief. Denn statt Punkte gab es wieder nur Komplimente. Auch Trainer Dominik Schönhöfer war tief enttäuscht: „Wir haben hervorragend gespielt und über 90 Minuten das Spiel dominiert“, sagte der DJK-Trainer nach dem zwölften sieglosen Spiel in Folge. „Aber wir belohnen uns halt nicht dafür.“

    Die Schlüsselszene war sicherlich in der 59. Minute: Plötzlich tauchte DJK-Akteur Jannik Göller frei vor dem Unterpleichfelder Tor auf, umspielte auch noch Keeper Stefan Kraus, doch kam dann in Rückenlage und schoss aus zehn Metern statt ins leere Tor zum 1:0 deutlich drüber. „Wenn wir da in Führung gehen, gewinnen wir das Spiel“, war sich Schönhöfer sicher. „Aber keinen Vorwurf an Jannik, so ist das halt, wenn man mit 18-Jährigen spielt.“ Vom großen Potenzial des Nachwuchsstürmers ist der Coach ohnehin fest überzeugt.

    Sechs Unterpleichfelder Verwarnungen

    Die Gäste, die gut in der Abwehr standen, sonst auf Konter hofften, aber auch hart einstiegen (sechs Gelbe Karten gegenüber einer für Schwebenried/Schwemmelsbach) bestraften das Auslassen der Torchance gnadenlos. Wobei Andreas Zehner das 0:1 (64.) möglicherweise aus Abseitsposition erzielte. Kurz darauf schaffte Nino Wagner mit einem Kopfball nach einer Freistoß-Flanke die Vorentscheidung (67.). „Es geht weiter“, machte Schönhöfer klar, dass er die Flinte trotzdem nicht ins Korn werfen will.

    Schwebenried/schwemmelsbach: Hartmann – Paul, Zöller, Jazev, Kummer (73. Hart) – Baum, Behr, Lichtlein – Göller, Kühlinger, Deibl.

    Schiedsrichter: Manuel Steigerwald (Karlburg). Zuschauer: 220. Tore: 0:1 Andreas Zehner (64.), 0:2 Nino Wagner (67.).

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