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    FUSSBALL: LANDESLIGA

    Trainer Schönhöfer erwartet ein Spektakel

    Dominik Schönhöfer, Trainer der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach Foto: Yvonne Vogeltanz

    Landesliga Nordwest

    DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – FC Fuchsstadt (Samstag, 16 Uhr, Schwebenried)

    Die 0:1-Niederlage in Höchberg vor Wochenfrist, DJK-Trainer Dominik Schönhöfer sieht sie nicht als Beinbruch an. „Das war der nächste Schritt unserer Entwicklung. In einer Erfolgsserie geht alles wie von selbst, aber in der Niederlage zeigt sich, was eine Mannschaft taugt. Und da muss ich sagen, wie das Team mit der Niederlage umgegangen ist, das war hervorragend. Das habe ich den Jungs auch gesagt.“ Davon abgesehen ist seine DJK Schwebenried/Schwemmelsbach (5./36) immer noch die bislang beste Rückrundenmannschaft. Dass das so bleibt, dafür soll nach Möglichkeit am Samstag im Derby gegen den FC Fuchsstadt (10./32) wieder ein Erfolgserlebnis her.

    Wobei Schönhöfer ein spannendes und intensives Spiel, wenn nicht gar ein Spektakel erwartet. „Fuchsstadt hat oft genug seine Qualitäten gezeigt. Das 6:0 letzte Woche in Lengfeld war schon ein Ausrufezeichen. Der FC ist eine homogene, gewachsene Mannschaft, die einige außergewöhnliche Spieler in ihren Reihen hat. Da muss ich auch mein Team nicht extra warnen, die wissen das auch so.“

    Ein Torjäger mit 19 Treffern

    Allen voran kennt die DJK den überragenden Torjäger der Landesliga Nordwest: Dominik Halbig hat mit seinen 19 Treffern maßgeblich dazu beigetragen, dass der FC mit 51 Toren den gefährlichsten Sturm der Liga stellt. „Es bringt aber gar nichts, ihn in Manndeckung zu nehmen“, so Schönhöfer. „Ganz ausschalten kann man ihn eh nie, und dann bekommen andere wie Simon Bolz oder Jojo Feser nur mehr Platz.“

    Fürs Derby muss Schönhöfer auf jeden Fall umstellen. Bitterer als die Niederlage in Höchberg war die Verletzung, die sich Innenverteidiger Justin Michel dort zugezogen hat. Hinterer Kreuzbandriss und Meniskusriss bedeuten eine lange Pause. So wird Sebastian Heinlein gegen seinen Ex-Klub in die Startformation rücken. Auch für Philipp Paul ist die Saison beendet, er bekam in der zweiten Mannschaft aus kürzester Entfernung einen Ball aufs Auge, verbrachte zwei Tage in der Würzburger Augenklinik und hat nun mindestens vier bis sechs Wochen Sportverbot. Zudem wird es beim angeschlagenen Simon Weißenberger wohl nur für die Bank reichen.

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