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    FUSSBAKLL: LASNDESLIGA

    Spürbare Verunsicherung bei der DJK

    Häufig zweiter Sieger: Marc Müller (rechts) von der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach hat im Zweikampf mit dem Geesdorfer Tresor Mbala das Nachsehen. Foto: Alexander Rausch

    Fußball, Landesliga Nordwest

    FC Geesdorf – DJK Schwebenried/Schwemmelsbach 3:0 (2:0)

    „Sie sind uns in der derzeitigen Phase überlegen“, musste Trainer Dominik Schönhöfer zugeben. Seine DJK Schwebenried/Schwemmelsbach war beim 0:3 beim FC Geesdorf schlichtweg chancenlos. „Die Geesdorfer haben eine ganz starke Mannschaft, wenn sie so weiter machen, werden sie am Ende auch unter den ersten Zwei bleiben“, glaubt Schönhöfer.

    Bei der DJK war die Verunsicherung nach den sieben sieglosen Partien deutlich zu spüren. „Es ist schwierig, wenn man gegen diese schnelle und technisch starke Mannschaft nicht richtig in die Zweikämpfe und somit in die Partie rein kommt“, so der DJK-Coach. Somit war die Partie im Prinzip nach gut 20 Minuten entschieden. Da stand es nämlich schon 2:0, und bei den Gästen gingen die Köpfe entsprechend nach unten.

    Im Zentrum stand einmal mehr Geesdorfs Außnahmestürmer Vincent Held. Beim 1:0 steckte er den Ball steil durch, so dass Ibrima Saine seinen Alleingang nur noch einzuschieben brauchte (17.). Das 2:0 nur fünf Minuten später besorgte dann Held selbst mit einem herrlichen Schlenzer aus 18 Metern ins rechte untere Eck (22.).

    Nicht mehr als nötig

    Danach, so hätte man fast meinen können, tat Geesdorf nicht mehr als nötig, um den Gast in Schach zu halten. Torszenen beidseitig blieben Mangelware. Bis zur 58. Minute: Da fand ein weiter Ball Niclas Staudt, der auch noch DJK-Keeper Leon Hartmann ausspielte und mühelos ins leere Tor zum 3:0 einschob (58.). Allerdings war Staudt aus abseitsverdächtiger Position gestartet.

    Bei der DJK dauerte es bis zur 72. Minute, ehe Julian Hart den ersten gefährlichen Torschuss abgab. Maximilian Müllers Versuch lenkte Keeper Dominik Holzmann noch mit der Faust über die Latte (89.), das war es aber auch schon. Ein wenig Hoffnung macht immerhin, dass Fabio Baum erstmals seit Saisonbeginn über 90 Minuten durchspielen konnte und zeitweise andeuten konnte, wie wichtig er für die DJK im Mittelfeld ist.

    Schwebenried/Schwemmelsbach: Hartmann – Paul, Zöller (68. Maximilian Müller), Wehner (66. Jazev), Stürmer – Reck (54. Hart), Markert, Marc Müller, Lichtlein – Göller, Kühlinger.

    Schiedsrichter: Manuel Doneff (Weingarts). Zuschauer: 252. Tore: 1:0 Ibrima Saine (17.), 2:0 Vincent Held (22.), 3;0 Niclas Staudt (58.).

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