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    FUßBALL: ZWEITE LIGA

    Max Grün geht zu den Lilien

    Fussball - DFB Pokal - Achtelfinale - 1. FC Nuernberg - VfL Wolfsburg
    Beim 2:0-Achtelfinalsieg des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Nürnberg im DFB-Pokal am 19. Dezember 2017 hatte der in Karlstadt geborene Torwart Max Grün (links) einen Sahnetag erwischt. Foto: Heiko Becker

    Torwart Max Grün hat einen neuen Verein. Der Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 hat den gebürtigen Karlstadter (Lkr. Main-Spessart) für den verletzten Torwart Rouven Sattelmaier verpflichtet. „Für mich war sofort klar, dass ich diese Herausforderung hier wahrnehmen will“, wird Grün in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert. Zuletzt stand der 31-Jährige beim Bundesligisten VfL Wolfsburg zwischen den Pfosten, wo sein Vertrag am Ende der letzten Saison nicht verlängert worden war.

    Bei den Wölfen kam Grün in vier Jahren gerade einmal in drei Pokal- und neun Bundesligaspielen zum Einsatz. Auch in Darmstadt wird er nicht die Nummer eins sein. „Ich weiß, dass Daniel Heuer Fernandes super gespielt hat, er ist die Nummer eins. Ich will mich jeden Tag einbringen, und wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“, wird er in der „Wormser Zeitung“ zitiert. Seine Frau und die beiden Kinder bleiben zunächst in Wolfsburg, wo sie erst im Dezember 2017 in ein neues Haus umgezogen waren. Die Stadt bezeichnete Grün in einem Gespräch mit dieser Redaktion Ende des vergangenen Jahres als seine neue „Heimat“. „Meine Große ist jetzt in der dritten Klasse. Wir gucken einfach mal, wie es wird. Ich wollte nicht von heute auf morgen alle rausreißen, wir wollen das in aller Ruhe angehen“, so Grün in der „Wormser Zeitung“ weiter.

    Mit den Kleeblättern erfolgreich

    Mit 16 Jahren hatten die Bayern den Unterfranken vom FV Karlstadt an die Säbener Straße gelockt, wo er in den Jugendmannschaften spielte und sogar den Sprung in die deutsche U-16 und U-17-Nationalmannschaft schaffte (acht Einsätze). Bei den Profis kam der 1,90 Meter große Torwart in der Landeshauptstadt nicht zum Zug, konnte sich aber bei der SpVgg Greuther Fürth nach der Verletzung von Stammkeeper Stephan Loboue in der Zweiten Liga als Nummer eins etablieren und mit dem Verein 2012 in die Bundesliga aufsteigen. 2014 wechselte er von den Kleeblättern zu den Wölfen.

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