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    BASKETBALL: REGIONALLIGA

    Marktheidenfelds starker Schlussspurt

    Treibende Kraft beim TVM: Eva Barthel. Foto: Philipp Lorenz

    BASKETBALL (BM)

    Regionalliga Südost, Frauen

     

    München Basket – SC Kemmern 50:73  
    TS Jahn München II – TSV Nördlingen 55:45  
    TG Wildcats Würzburg II – Regensburg Baskets 82:22  
    Elsenfeld/Großwallstadt – Chemcats Chemnitz II 62:52  
    TV Marktheidenfeld – BG Litzendorf 66:60  

     

     

    1. (1.) TS Jahn München II 14 12 2 900 : 692 24  
    2. (2.) TG Wildcats Würzburg II 13 11 2 867 : 630 22  
    3. (3.) TV Marktheidenfeld 15 11 4 1004 : 829 22  
    4. (4.) USV Vimodrom Baskets 14 9 5 980 : 895 18  
    5. (5.) BG Litzendorf 15 8 7 946 : 869 16  
    6. (6.) TSV Nördlingen 13 7 6 813 : 732 14  
    7. (7.) Chemcats Chemnitz II 14 7 7 938 : 913 14  
    8. (8.) Elsenfeld/Großwallstadt 14 6 8 804 : 806 12  
    9. (9.) SC Kemmern 15 6 9 823 : 966 12  
    10. (10.) Regensburg Baskets 14 1 13 656 : 1064 2  
    11. (11.) München Basket 15 0 15 640 : 975 -2  
    12. (12.) TSV Wasserburg II z.g. 0 0 0 0 : 0 0  

     

    Die nächsten Spiele, Samstag, 16. Februar, 15 Uhr: Chemcats Chemnitz II – TG Wildcats Würzburg II, 17.30 Uhr: TV Marktheidenfeld I – München Basket, 17.45 Uhr: TSV Nördlingen – USV Vimodrom Baskets, 19 Uhr: Regensburg Baskets – TS Jahn München II, 20 Uhr: SC Kemmern – Elsenfeld/Großwallstadt.

    TV Marktheidenfeld – BG Litzendorf 66:60 (18:12, 13:12, 13:22, 22:14)

    Mit dem Sieg über die BG Litzendorf hat Marktheidenfeld seinen dritten Platz gefestigt. Die erfolgreiche Revanche für die knappe Hinspielniederlage (64:67) brachten die TVM-Girls allerdings erst durch einen starken Schlussspurt unter Dach und Fach. Bis 70 Sekunden vor dem Ende war die spannende Partie offen (60:59) gewesen.

    Der Tabellenfünfte aus Oberfranken erwies sich erneut als ein starker Gegner, der die Barthel-Schützlinge buchstäblich bis zur allerletzten Minute forderte. Dabei schien der TVM ab Mitte des zweiten Drittels angesichts einer zweistelligen Führung (27:15, 16.) einem ungefährdeten Erfolg entgegenzustreben. Litzendorf hatte zwar den besseren Start erwischt (0:5, 3.), verlor aber danach den Wurfrhythmus und traf nur noch sporadisch.

    Selbstbewusstsein der Gäste wächst

    Auch der TVM agierte nicht fehlerfrei, verteidigte aber gut und zeigte das variablere Angriffsspiel. Die Trefferflaute der Gäste hielt bis Mitte des zweiten Viertels an, der erste Korb aus dem Feld glückte der BG erst nach fünf Minuten zum 23:15. In dieser Phase hatte es der TVM versäumt, seinen Vorsprung weiter auszubauen und sich vorentscheidend abzusetzen. Denn im weiteren Spielverlauf wurden die Gäste immer selbstbewusster und sicherer im Abschluss. Unter der Regie von Daniela Vogel, die glänzende Pässe spielte und gemeinsam mit Sina Dorberth aus dem Rückraum die Fäden zog, steigerte sich Litzendorf zunehmend.

    Die beiden Topspielerinnen spielten ihre individuelle Klasse aus und brachten mit Dreipunktewürfen die BG heran (41:41, 26.). Am Ende des dritten Viertels hatten die Gäste das Match gedreht (44:46), weil beim TVM in diesem Abschnitt nur Ines Liebler konstant punktete. Als es für die Gastgeberinnen sechs Minuten vor dem Ende kritisch wurde (48:53), begannen Margret Pfister, Raphaela Jochimczyk und Eva Barthel wieder energischer zum Korb zu ziehen, was sich gegen die aggressive Verteidigung der BG als die einzig richtige Taktik erwies. Marktheidenfelds einziger Dreier durch Eva Barthel zum 55:55-Ausgleich (36.) war enorm wichtig und die Initialzündung für einen starken Endspurt.

    In der Schlussphase legte Marktheidenfeld noch einmal zu, ging wieder in Führung 58:57 (38.) und stabilisierte diese durch ein Dreipunktspiel (Korb und Freiwurf) von Jochimczyk 60:57 (38.). Litzendorf verkürzte zwar noch einmal (60:59, 39.), aber nach drei Ballgewinnen und nervenstark verwandelten Freiwürfen von Giulia Zöller und Eva Barthel war der Sieg des TVM perfekt.

    „Es war eng. Litzendorf war ein starker Gegner, gegen den wir im zweiten und dritten Viertel nicht entschlossen genug agiert haben. Im Schlussviertel haben wir gerade noch rechtzeitig über den Kampf wieder zu unserem Spiel gefunden und die wichtigen Freiwürfe getroffen“, kommentierte TVM-Trainer Fabian Barthel das sehenswerte Match.

    Marktheidenfeld: Jochimczyk 16, Barthel 14 (1 Dreier), Pfister 9, Liebler 8, Zöller 7, Sigloch 6, A. Röder 5, Zwiers 1, Merkle, Kloos. Freiwurfquote: Freiwurfquote: 78 Prozent (22 von 28.).

    Litzendorf: Vogel 16 (2), Dorberth 15 (3), Leykam 11 (2), Schrüfer 6 (2), L. Röder 6, Goller 4, Knoblach 2, Ferguson, Rockmann. Freiwurfquote: 58 Prozent (7 von 12).

    Stationen: 0:5 (3.), 8:7 (7.), 16:9 (9.), 18:12 (10.), 23:12 (15.). 27:15 (16.), 29:22 (19.), 31:24 (20., Halbzeit), 39:34 (25.), 41:41 (26.), 44:46 (30.), 48:53 (34.), 58:57 (38.), 60:59 (39.), 66:60 (40., Endstand). Zuschauer: 50.

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