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    RADSPORT: MOUNTAINBIKING

    Maximilian Brandl beim Weltcup-Auftakt auf Rang sechs

    Auch die gute Fahrtechnik in den Downhill-Passagen trug zum sechsten Platz von Maximilian Brandl (RV Viktoria Wombach, L... Foto: A. Küstenbrück

    Felicitas Geiger und Maximilian Brandl, die beiden amtierenden deutschen Meister vom RV Viktoria Wombach, starteten mit der Mountainbike-Nationalmannschaft im sommerlich warmen Stellenbosch in die U-23-Weltcup-Saison. Und das ziemlich erfolgreich.

    Obwohl beide ihre Saisonplanung wegen des ungewöhnlich frühen Termins nicht auf den Weltcupauftakt ausgerichtet hatten, konnten sie überzeugen und ihre Ziele erreichen. Mit Platz sechs sicherte sich Maximilian Brandl für den Heim-Weltcup in Albstadt im Mai einen Startplatz in der ersten Reihe, und auch Felicitas Geiger freute sich über ihren 15. Platz.

    Überlegener Norweger

    In den Kampf um die Podestplätze konnte Maximilian Brandl in Stellenbosch nicht eingreifen, doch das hatte er auch gar nicht erwartet. Der Norweger Petter Fagerhaug war an diesem Tag eine Klasse für sich. Er gewann mit 1:08 Minuten Vorsprung auf den Neuseeländer Ben Oliver. Brandl hatte am Ende 2:58 Minuten Differenz, doch das Podest schien lange in Reichweite.

    Schon zu Beginn hatte er etwas an Boden verloren, begann dann in Runde zwei von sechs den Versuch, Anschluss zu finden, da er feststellte, dass er in den technischen Passagen schneller war als die Fahrer vor ihm. Doch die Lücke zur Spitze konnte er nicht schließen. „Ich habe bald gemerkt, dass ich die Belastungsspitzen noch nicht so gut vertrage“, so der 20-jährige Biologiestudent.

    „In den letzten beiden Runden hatte ich Schwierigkeiten mit der Konzentration“, bekannte Brandl. Trotzdem konnte er Platz sechs gut verteidigen. „Ich habe mich nicht optimal gefühlt, aber wie ich schon vorher gesagt habe, es ist noch nicht mein Saisonhöhepunkt, deshalb bin ich zufrieden mit dem Auftakt“, bilanzierte er die Cross-Country-Weltcup-Premiere in Stellenbosch, wo die Biker auf ein großes und begeisterungsfähiges Publikum trafen. Gemeinsam mit der Mountainbike-Nationalmannschaft bleibt Maximilian Brandl noch bis Ende März im Trainingslager in Südafrika, um den Formaufbau im Hinblick auf den Start der Saison in Europa fortzusetzen.

    Glückliche Felicitas Geiger

    „Ich bin echt glücklich, damit hätte ich nicht gerechnet. Ich dachte eher, ich komme so etwa bei meiner Startnummer rein.“ So kommentierte die für den RV Viktoria Wombach startende Medizinstudentin Felicitas Geiger aus Marktrodach in Oberfranken ihr U-23-Rennen. Mit Nummer 24 gestartet, konnte sie sich schnell in den Top 20 festsetzen und dann weitere Plätze gutmachen. Am Ende landete sie beim Sieg der Dänin Malene Degn als zweitbeste Deutsche auf Platz 15. Auch sie sicherte sich damit einen guten Startplatz für den nächsten Weltcup am 19. und 20. Mai in Albstadt.

    Bearbeitet von Ulrich Sommerkorn

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