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    FUSSBALL: LANDESLIGA NORDWEST

    Rene Kohlhepp beginnt im Tor

    Der Karlburger Kader für die Saison 2018/19: (hinten von links) Luca Pfister, Maurice Kübert, Sebastian Stumpf, Michael ... Foto: Kühl/TSV

    SC Aufkirchen – TSV Karlburg (Sonntag, 15 Uhr)

    Zum ersten Landesligaspiel der neuen Saison geht es für die Kicker des TSV Karlburg in den Süden Mittelfrankens, in die Nähe des Hesselbergs. Das Spiel beim Aufsteiger SC Aufkirchen ist für Sonntagnachmittag 15 Uhr angesetzt, nur zwei Stunden vor Beginn des WM-Finales Frankreich gegen Kroatien. „Wir wollten das Spiel verlegen, aber Aufkirchen wollte nur eine Stunde früher spielen, was uns nichts genützt hätte“, sagt Karlburgs Trainer Patrick Sträßer.

    So bleibt die Option, sich den Kampf um die globale Fußballkrone im Aufkirchener Sportheim anzusehen. Ob die Karlburger dies in guter Stimmung tun werden, hängt nicht zuletzt vom Ausgang der vorherigen Spiels ab. Und das gehen die Gäste mit Respekt an: „Aufkirchen hat eine gute Mannschaft, besonders in der Offensive.“

    Als besonders gefährliche Akteure beim SC gelten die Babel-Brüder Simon und Tobias. Zudem dürfte Sebastian Beck im Aufkirchener Team eine große Rolle spielen. Der ist vom Bayernligisten SpVgg Ansbach zu seinem Heimatverein zurückgekehrt, könnte auf Grund von Personalproblemen in der Defensive in der Innenverteidigung und nicht im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kommen.

    Beide Kontrahenten haben übrigens eine Relegation hinter sich. Und beide lösten jeweils auf eigenem Platz exakt am Sonntag, 3. Juni, das Ticket für die Landesliga. Aufkirchen, Zweiter der Bezirksliga Mittelfranken Süd, durch einen 3:0 über den TSV Gersthofen, Karlburg, 14. der Landesliga Nordwest, durch ein 0:0 gegen den TSV Gochsheim.

    Ohne Marcel Frank und Johannes Gold

    Bei den Gästen fallen die verletzten Marcel Frank und Johannes Gold aus, auch hinter dem Einsatz des angeschlagenen Kapitäns Manuel Römlein steht ein Fragezeichen, was die Chancen für so manchen der sechs Karlburger Neuzugänge auf einen Startelfeinsatz erhöht. In der Torhüterfrage hat sich Sträßer noch nicht festgelegt: „Es gibt keine Nummer eins“, sagt er. In Aufkirchen und den folgenden zwei Partien wird erst einmal Rene Kohlhepp zwischen den Pfosten stehen, anschließend soll mit Fabian Brand die Nummer eins der Vorsaison ihre Chance erhalten.

    Eines ist für Karlburgs Coach auf jeden Fall klar: „Beim Gegner dürfte Euphorie herrschen. Wir werden mit Leidenschaft auftreten müssen“, sagt Sträßer. Und damit anders als im Premierenspiel der Vorsaison, als sein Team gegen den TSV Heimbuchenthal, damals wie Aufkirchen heute ein Aufsteiger, mit 0:1 verlor.

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