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    HANDBALL: BAYERNLIGA

    Lohrs Probleme mit dem Kreisläufer

    Bei der Reserve des HSC Coburg II geht das Team von Maximilian Schmitt leer aus. Ein Duell gewinnen die Gäste aber dennoch.
    Lohrs Lorenz Schmitt (im Bild) traf in Coburg häufiger als sein Bruder Ferdinand.
    Lohrs Lorenz Schmitt (im Bild) traf in Coburg häufiger als sein Bruder Ferdinand. Foto: Uli Sommerkorn

    HSC Coburg II – TSV Lohr 24:17 (9:6)

    Ohne Punkte kehrten die Lohrer vom Sonntagausflug aus Coburg zurück. Trotz der am Ende deutlichen Niederlage war TSV-Spielertrainer Maximilian Schmitt aber nicht gänzlich unzufrieden mit dem Auftritt beim Tabellenzweiten: "Wir haben gerade in der ersten Hälfte das umgesetzt, was uns vorgenommen haben. Da haben wir eine der besten Abwehrleistungen der Saison gezeigt. Coburg hat nur neun Tore erzielt", betonte der 27-Jährige. Allerdings tat sich seine Mannschaft gerade gegen Ende des ersten Spielabschnitts in der Offensive enorm schwer, erzielte zwischen der 14. und 30. Minute nur ein Tor. So lag die gastgebende Zweitliga-Reserve beim Seitenwechsel mit 9:6 in Führung.

    Kreisläufer als Coburgs Schlüsselspieler

    "Bis zur 40. Minute haben wir das Spiel offengehalten", so Maximilian Schmitt. Dann aber zog der Gastgeber entscheidend davon, was nicht zuletzt am Coburger Kreisläufer Dominik Kelm lag. Der war zuletzt nicht im Team gestanden, weil er in der ersten Mannschaft ausgeholfen hatte. Nun aber lief der 31-Jährige wieder für die zweite Garnitur auf und erzielte nicht nur fünf Tore, sondern schaffte auch seinen Mitspielern immer wieder entscheidende Räume. "Gerade in Zwei-gegen-zwei-Situationen war er der entscheidende Mann", erklärte der Lohrer Spielertrainer. Letztlich, so meinte Maximilian Schmitt, sei die Niederlage für sein Team etwas hoch ausgefallen, auch wenn es an der Berechtigung des Coburger Erfolgs seiner Meinung nach keine Zweifel gab.

    Ein Duell gewannen die Lohrer aber doch an diesem Sonntagnachmittag: TSV-Spieler Lorenz Schmitt traf mit seinen zwei Toren häufiger als sein Bruder Ferdinand im Coburger Trikot, der die Gästekeeper an diesem Sonntag nicht bezwingen konnte.

    Spielfreies Wochenende

    Am kommenden Wochenende sind die Lohrer spielfrei, da die heimische Spessarttorhalle nicht zur Verfügung steht. Daher wurde die Partie gegen den TV Erlangen-Bruck auf Samstag, 21. Dezember, verlegt.

    Die Statistik des Spiels
    Handball: Bayernliga Männer
    HSC Coburg II – TSV Lohr 24:17 (9:6)
    Coburg: Titze, Apfel – Preller, M. Munoz 5, F. Schmitt, Kelm 5, Beyer 1, Neumann, Franke, Rivera, D. Mustafic 4, Bühler, Knauer 7/6, Wolf 2.
    Lohr: Szabo 1 (1. – 51.), Gowor (51. – 60.) – Seltsam 1, M. Schmitt, Röder, L. Schmitt 2/1, Sicheneder, J. Schmitt 2, Prieto 3, Born, Horn 4/3, Gehl, Horky 4.
    Schiedsrichter: Güßregen/Murrmann (Wendelstein). Zeitstrafen: 2:2. Siebenmeter: 6/6 – 6/4. Zuschauer: 150.
    Spielfilm: 2:2 (7.), 3:5 (14.), 11:6 (32.), 12:10 (38.), 18:12 (51.), 22:16 (57.).

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