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    BADMINTON

    Podestplätze für Tim Specht und Jonas Grün

    Starke Mixed-Paarung: Vanessa Seele und Jonas Grün (hinten) Foto: Grün/TVM

    Das erste deutsche Ranglistenturnier O19 dieser Saison lockte gleich vier Spieler und Spielerinnen des Badminton-Zweitligateams des TV Marktheidenfeld nach Solingen. Mit dritten Plätzen im Doppel für Tim Specht und im Mixed für Jonas Grün kamen zwei Akteure aufs Podest.

    In der Mixed-Konkurrenz schlugen Fabian Hippold/Jule Keil sowie Jonas Grün mit seiner Nürnberger Partnerin Vanessa Seele auf. Hippold/Keil bestritten auf Grund der Aufgabe ihrer Zweitrunden-Gegner ihr erstes Spiel in der dritten Runde gegen Daniel Seifert/Katja Holenz (Trittau/Beuel) und zogen souverän ins Viertelfinale ein. Hier trafen sie auf die favorisierten Vasily Kuznetsov/Lyn-Lea Stremlau, die sie im ersten Satz bezwangen. Doch kamen die Mülheimer besser ins Spiel und setzten sich am Ende durch, so dass die Marktheidenfelder Fünfte wurden.

    Spannendes Halbfinalspiel

    In derselben Konkurrenz mussten Grün/Seele ran, die ihre ersten beiden Spiele klar gewannen. Überraschend gelang ihnen sogar der Einzug ins Halbfinale. Hier bekamen sie es mit den starken Aaron Sonnenschein/Leona Michalski (Sterkrade) zu tun. Nach einem unglücklichen 20:22 im ersten Satz entschieden Grün/Seele den zweiten Durchgang mit 21:19 für sich. Der Entscheidungssatz ging aber mit 21:18 an die Gegner, so dass Grün/Seele Dritte wurden.

    Anschließend zeigte die Doppel- und Mixed-Spezialistin Jule Keil, dass mit ihr auch im Einzel zu rechnen ist. Konsequent siegte sie gegen Daniela Wolf (Berlin) und Paula Nitschke (Leipzig). Gestoppt wurde sie in der dritten Runde von der späteren Siegerin Thuc Phuong Nguyen (Horn) und belegte damit Platz neun.

    Fabian Hippold indes verlor sein Einstiegsmatch unglücklich gegen Steffen Becker (Solingen), während Jonas Grün nach einem Erfolg über Tuomas Saija (Solingen) in Runde zwei an Daniel Seifert (Trittau) scheiterte. Marktheidenfelds Mannschaftskapitän Tim Specht lieferte gegen Siad Wolf (Berlin) und Jonas Gölz (Dieburg) die erwartet klaren Siege ab, kam in der dritten Runde jedoch spät ins Spiel und musste nach 17:21 im ersten Satz den zweiten Durchgang in der Verlängerung mit 21:23 an Max Stage (Remagen) abgeben.

    Auf des Messers Schneide

    Es heißt ja immer: Mixed und Doppel können die „Hädefelder“. Das bewies Tim Specht mit seinem Bischmisheimer Partner Patrick Scheiel eindrucksvoll. Sie schafften den Einzug ins Halbfinale, wo das Match gegen Steffen Becker/Vasily Kuznetsov (Solingen/Mülheim) zu einem Spiel auf Messers Schneide wurde. Der erste Satz ging mit 24:26 verloren, während Grün/Scheiel den zweiten Durchgang mit 21:19 gewannen. Im Entscheidungssatz führten einige unglückliche Fehler zu einem 15:21 und letztlich zu Platz drei.

    Jonas Grün beendete die Konkurrenz mit dem Leipziger Tom Scholz nach einem Sieg in Runde zwei, während Fabian Hippold mit Tobias Mund (Remagen) in Runde drei gestoppt wurde.

    Bearbeitet von Ulrich Sommerkorn

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