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    FUSSBALL: BEZIRKSLIGA WEST

    Neuhütten-Wiesthal hat rettendes Ufer in Sicht

    Ist wieder ins Training eingestiegen: Steffen Englert vom TSV Neuhütten-Wiesthal. Foto: Yvonne Vogeltanz

    FV Karlstadt – BSC Schweinheim (Sonntag, 15 Uhr)

    Sah es vergangene Woche eine Halbzeit lang danach aus, als ob Schlusslicht Karlstadt (16./1) vor heimischem Publikum den ersten Punkt einfahren würde, mussten sich die Jungs von FV-Coach Reiner Neumann dem Tabellennachbarn Hettstadt am Ende doch mit 1:5 geschlagen geben. Ob die Gastgeber im letzten Heimspiel der Saison ein Erfolgserlebnis verbuchen können, bleibt abzuwarten. Denn der BSC Schweinheim (13./32) wird alles daran setzen, in Karlstadt den dringend benötigten Dreier einzufahren. Schließlich ist für den BSC vom Direktabstieg über den Relegationsplatz bis hin zum Klassenerhalt noch alles drin.

    TSV Neuhütten-Wiesthal – TSV Keilberg (Sonntag 15 Uhr, Neuhütten)

    „Die Jungs haben endlich einmal ihre Chancen konsequent genutzt“, freut sich Neuhütten-Wiesthals (12./37) Trainer Frank Zyzik angesichts des jüngsten 5:0-Erfolgs gegen Heimbuchenthal. Denn immerhin hat sich seine Mannschaft, bei fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und zwei noch ausstehenden Partien, eine glänzende Ausgangsposition beim Kampf um den Klassenerhalt verschafft.

    „Am Sonntag müssen wir gegen den direkten Konkurrenten den Deckel draufmachen“, lautet die klare Ansage Zyziks vor dem Spiel gegen den punktgleichen Tabellennachbarn Keilberg (11./37). Denn der TSV-Coach möchte nicht erst am letzten Spieltag in Schweinheim den Verbleib in der Liga sichern. „Das wird mit Sicherheit ein interessantes und intensives Spiel, weil beide mit einem Dreier den Klassenerhalt perfekt machen können“, weiß Zyzik um die Bedeutung der anstehenden Begegnung. Daher sei durchaus auch der Einsatz von Torjäger Steffen Englert, der in den letzten Wochen verletzungsbedingt gefehlt hatte und am Mittwoch ins Training eingestiegen ist, denkbar. Zuversichtlich stimmt Zyzik auch, dass sein spielender Co-Trainer Patrick Richter nach einer Grippeerkrankung wieder trainieren konnte.

    TSV Uettingen – TuS Frammersbach (Sonntag, 15 Uhr)

    „Klar verspüre ich ein bisschen Wehmut. Aber ich bin auch froh, wenn es vorbei ist, denn ich habe die Zeit ohne Fußball auch genossen“, gibt Uettingens (8./40) scheidender Interimstrainer Horst Gensler vor dem vorletzten Spieltag offen zu. Er könne sein Amt guten Gewissens an seinen Nachfolger Stephan Spanheimer übergeben. Immerhin hat Gensler mit seinem Team die Mission Klassenerhalt bereits vier Wochen vor Saisonende erfüllt. Im letzten Heimspiel wolle man nun versuchen, sich mit einer guten Leistung vom Publikum zu verabschieden. Personell sieht es bei den Gastgebern wieder besser aus, denn Kai Schleßmann, Steffen Babl, Peter Endres und Robert Hünlein sind wieder an Bord. Allerdings werde man eventuell die Reserve mit Spielern der ersten Garnitur verstärken.

    Auch die Gäste aus Frammersbach (6./43), die im Hinspiel knapp mit 1:2 den Kürzeren zogen, haben den Verbleib in der Liga bereits vor mehreren Wochen perfekt gemacht. Dennoch will der scheidende TuS-Spielertrainer Marco Trapp die beiden noch ausstehenden Partien erfolgreich gestalten. „Wir versuchen, beide Spiele zu gewinnen, denn wir können noch auf den vierten Platz vorrücken“, macht Trapp, bei dessen Mannschaft es keine personellen Veränderungen gibt, seine Motivation deutlich.

    Spfrd. Sailauf – TSV Retzbach (Sonntag, 15 Uhr)

    „Für beide Mannschaften geht es um nichts mehr, außer um eine möglichst gute Platzierung“, bringt TSV-Trainer Matthias Frank die Situation vor dem Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger Sailauf (10./38) und Retzbach (5./45) auf den Punkt. Völlig entspannt fahre er daher nach Sailauf und genieße die ungewohnte Situation. Denn in den letzten Jahren musste der TSV im Rennen um die Kreisliga-Meisterschaft immer bis zum letzten Spieltag Vollgas geben. Trotzdem hat sich die Zielsetzung von Frank, mit seinen Jungs zumindest noch einen Sieg einzufahren, nicht geändert. Musste der TSV bereits in den letzten Wochen auf die verletzten Lukas Gößwein, Dominic Heßdörfer und Sebastian Weiß verzichten, kommt diesmal noch Manuel Rumpel dazu, der sich jüngst einen Schlüsselbeinbruch zugezogen hat und inzwischen operiert wurde.

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