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    RUDERN

    Paul Knahn und Friedrich Remelé in guter Form

    Nach dem guten Start in die Saison auf der Regatta in München ging es für den Marktheidenfelder Ruderer Paul Knahn mit seinem Zweierpartner Friedrich Remelé aus Schweinfurt nach Köln auf den Fühlinger See. Hier galt es für die beiden Athleten, ihre aktuelle Position auf nationaler Ebene zu bestimmen. Die Juniorenregatta in Köln ist eine wichtige Station auf dem Weg zu den deutschen Meisterschaften Ende Juni.

    So ging es für Knahn/Remelé im Junioren Zweier ohne Steuermann der Altersklasse U 19 im Vorlauf über 2000 Meter um den Einzug ins Finale. Anders als zuvor in München konnten sich beide beim Start deutlich steigern. So gelang es ihnen gleich von Anfang, an der Konkurrenz aus Mannheim, Hamburg, Scharnbeck und Aschaffenburg dran zu bleiben. Sich damit in eine gute Position für die anschließenden gebracht, schafften sie es wieder, ihre Stärke über die Streckenmitte auszuspielen und schoben sich nach und nach an den anderen Booten vorbei. Am Ende mussten sie sich nur dem starken Boot aus Mannheim geschlagen geben und schafften es, sich über ihren Platz und die Zeit für das A-Finale zu qualifizieren.

    In diesem ging es gegen alle Gewinner der Vorläufe. Die Zeiten des Vortages zeigten, dass der fränkische Zweier eher die Außenseiterposition in diesem Finale einnahm. Davon aber unbeeindruckt, schafften es die beiden Ruderer, auch hier wieder eine sehr gute Leistung abzugeben und sich den fünften Platz in diesem starken Sechs-Bootefinale zu erkämpfen.

    Nun im Achter

    Eines zeigten die Rennen vom Wochenende klar. Der Abstand zur Spitze Deutschlands wird immer kleiner. Erfreulich war auch, dass es den Trainern der beiden in Köln glückte, einen Achter um die beiden Ruderer zu bilden. In Hamburg geht es nun am 1. und 2. Juni mit Ruderern aus Köln, Leverkusen und Neuss um einen Startplatz auf den deutschen Meisterschaften im Achter.

    Bearbeitet von Ulrich Sommerkorn

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