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    RUDERN

    Guter Saisonstart für Paul Knahn und Friedrich Remelé

    Sie waren schnell unterwegs: Friedrich Remelé (links) und Paul Knahn, hier im Training. Foto: Sandra Wöhning

    Bei der internationalen DRV-Regatta in München gingen über 1000 Ruderer aus rund 15 Ländern an den Start. Die führende europäische Leistungssport-Regatta im Juniorenbereich auf der ehemaligen Olympiastrecke von 1972 ist der erste große Test für alle Sportler mit Blick für die deutschen Meisterschaften, welche dieses Jahr am Beetzsee in Brandenburg stattfinden.

    So auch für den Marktheidenfelder Sportler Paul Knahn und seinem Zweierpartner Friedrich Remelé aus Schweinfurt. Nach guten Leistungen im Trainingslager in Italien ging es nun für die beide um eine Standortbestimmung im nationalen Ranking über die 2000-Meter-Renndistanz. Bei schwierigen Wetterbedingungen gelang es den beiden, sich für das A-Finale in ihrer Bootsklasse „Zweier ohne Steuermann“ zu qualifizieren.

    Boote aus Esslingen und München

    Für das Finale tags drauf war die Vorgabe, lange die Bootsgeschwindigkeit oben halten, um dann die Stärke über die lange Distanz gegenüber den Konkurrenten auszuspielen. Knahn und Remelé schafften es nach gutem Start, den Anschluss an die sprintstarke Konkurrenz zu halten, um sich selbst dann im Laufe des Rennens Stück für Stück vorbeizuschieben. Am Ende mussten sich die zwei Athleten nur den Booten aus Esslingen und München geschlagen geben und erreichten Platz drei.

    Die über das gesamte Wochenende abgelieferte Leistung von Knahn/Remelé ist ein guter Ausgangspunkt für die kommenden Regatten in Köln und Hamburg. Die Trainer Thomas Zaiser (Marktheidenfeld) und Dominik Blattert (Schweinfurt) sind davon überzeugt, dass es für ihre zwei jungen Ruderer noch weit nach vorne gehen wird.

    Bearbeitet von Ulrich Sommerkorn

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