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    FUSSBALL: BEZIRKSLIGA WEST

    Uettinger beim Schlusslicht unter Zugzwang

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    TuS Frammersbach – BSC Schweinheim (Sonntag, 15 Uhr)

    „Verlieren verboten“, so lautet die Devise von Frammersbachs Spielertrainer Marco Trapp für die Partie gegen Schweinheim (13./25). Die Ausgangslage ist klar: Frammersbach (7./32) hat in den vier Partien nach der Winterpause kein einziges Mal verloren und beachtliche zehn Punkte geholt. Dennoch beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz, den Schweinheim innehat, nur sieben Zähler.

    „Das wäre natürlich klasse, wenn wir gewinnen. Dann hätten wir ein ordentliches Polster“, ist sich Trapp bewusst. Ihm sei jedoch auch klar, dass die Partie ähnlich schwierig und intensiv sein werde, wie jüngst gegen Rottendorf, als seine Mannschaft sich durch enormen Einsatz einen 2:1-Erfolg erarbeitete. „Schweinheim hat besonders in der Offensive Qualität“, weiß der TuS-Spielertrainer um die Stärke des Gegners und fordert deshalb seine Jungs auf, auch diesmal von Beginn an voll engagiert zu Werke zu gehen. Während David Aull sich nach wie vor mit Oberschenkelproblemen plagt und es daher zuletzt nur für eine Halbzeit reichte, bietet sich mit dem genesenen Michael Weigand eine Alternative.

    TSV Retzbach – TSV Keilberg (Sonntag, 15 Uhr)

    Nach zwei Niederlagen in Folge habe es beim TSV Retzbach (3./42) Redebedarf gegeben. „Wir haben angesprochen, dass wir einfach mehr tun müssen als andere Mannschaften, die über erfahrene Bezirks- oder Landesliga-Spieler verfügen“, berichtet Retzbachs Trainer Matthias Frank angesichts der jüngsten Gespräche. Er gibt zu, dass seine Jungs es weder aus den letzten beiden Jahren in der Kreisliga noch aus der Bezirksliga gewohnt sind, zweimal hintereinander zu verlieren. Daher hofft er, dass seine Mannschaft gegen Keilberg (12./30) wieder in die Erfolgsspur zurückkehrt.

    Die Vorzeichen sind jedoch nicht gerade rosig, denn für die Gäste läuft es im neuen Jahr relativ gut. In fünf Spielen hat der TSV Keilberg elf Punkte eingefahren und somit den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf fünf Zähler ausgebaut. Zudem biete die Personalsituation bei den Gastgebern „denkbar schlechte Voraussetzungen“. Neben dem gesperrten Dominik Hehrlein fehlen Mirco Zimmermann (Urlaub) sowie die verletzten Sebastian Leisgang, Sebastian Weiß und Dominic Heßdörfer. Außerdem steht hinter dem Einsatz der angeschlagenen Manuel Rumpel und Marco Schrenker ein Fragezeichen.

    FV Karlstadt – TSV Uettingen (Sonntag, 15 Uhr)

    Zum Kellerduell erwartet der FV Karlstadt (16./1), der während der Woche bei der jüngsten 0:7-Heimpleite mit dem letzten Aufgebot angetreten war, den TSV Uettingen (11./30), der vergangene Woche den ersten Dreier nach der Winterpause eingefahren hat. „Wir haben nur eine Chance in der Klasse, wenn wir personell top besetzt sind“, ist sich FV-Coach Reiner Neumann, der die gute Moral seiner Truppe lobt, im Klaren.

    Für diesen Sonntag hat sich die personelle Situation wieder etwas entspannt, denn mit Abdurrahman Marangoz, Simon Landsfried und Timo Rützel sind drei Akteure an Bord, die in der Nachholpartie am Mittwochabend wegen Schichtarbeit gefehlt haben. Zudem ist Niklas Scherg, der in den letzten Wochen studienbedingt ausgefallen war, wieder an Bord.

    Für sein Gegenüber, Uettingens Coach Horst Gensler, ist die Devise vor dem Gastspiel beim sieglosen Tabellenletzten klar: „Wenn man die Klasse halten will, muss man in Karlstadt gewinnen.“ Nach dem jüngsten Erfolg gegen Hettstadt gebe es keinen Grund, sich auszuruhen und das Schlusslicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Ich werde definitiv mahnende Worte finden, denn wir dürfen keinen Gegner unterschätzen“, macht Gensler deutlich und fügt an: „Wir müssen drei Punkte mitnehmen und werden alles dafür tun.“ Während der Einsatz von Dominik Broll (Muskelverletzung) fraglich ist, kann Gensler wieder auf David Beyerlein zurückgreifen.

    FG Marktbreit-Martinsheim – TSV Neuhütten-Wiesthal (Sonntag, 15 Uhr, Marktbreit)

    „Der Sieg gegen Leider war hochverdient. Das haben die Jungs klasse gemacht“, lobt TSV-Trainer Frank Zyzik die Leistung seiner Elf, die zuletzt den Favoriten aus Leider besiegt hat und somit den dritten Dreier in Folge bejubeln konnte. Einen Wermutstropfen musste Neuhütten-Wiesthal (8./31) aber dennoch hinnehmen: Steffen Englert hat sich einen Bänderriss zugezogen, weshalb der Torjäger für die nächsten Wochen ausfallen wird.

    „Jammern hilft nichts, da müssen eben andere in die Bresche springen“, fordert Zyzik, der die jüngste Erfolgsserie als gute Basis sieht. „Zurücklehnen dürfen wir uns aber nicht, sondern wir müssen nachlegen“, lautet die Vorgabe vor dem Gastspiel bei der FG Marktbreit-Martinsheim (14./24), deren Rückstand auf den Relegationsplatz einen Zähler beträgt. Und auch wenn er die gegnerischen Akteure Daniel Endres und Joachim Hupp als „sehr gute Spieler“ schätzt, zeigt er sich aufgrund der bislang erfolgreichen Bilanz seines Teams in Marktbreit optimistisch. Mit einem Sieg könnte sein Team nicht nur einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen, sondern zudem einen potenziellen Konkurrenten auf Distanz halten. Mit Ausnahme von Englert sind beim TSV alle Mann an Bord.

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