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    Marktheidenfelder Master-Achter nicht zu schlagen

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    Das Ruderjahr neigt sich dem Ende zu, so wurde die Saison bei der Rudergesellschaft Marktheidenfeld im Breitensport und im Rennsport beendet. Am Wochenende ging es für die Rennruderer der RGM noch einmal richtig zur Sache. Über die 4,5-Kilometer-Langstrecke holte der Master-Achter in Würzburg den letzten Saisonsieg.

    Traditionell geht es auf der Bocksbeutelregatta im Herbst von Randersacker nach Würzburg. Doch in den Booten findet man keine Weinflaschen, denn mit einer gemütlichen Wanderfahrt hat die Regatta nichts zu tun. Den Schoppen in der namensgebenden Flasche gibt es am Ende nur für die Gewinner bei der Siegerehrung.

    Den Auftakt machten die U-15-Ruderern über die verkürzte Distanz über 3000 Meter. Hier schaffte Constantin Betz im Einer einen soliden achten Platz. Auch sein Trainer Erik Gerhart startete im Einer. Er hatte bei den Männern einen starken Gegner aus Frankfurt und musste sich diesem in einer Zeit von 16:34 Minuten geschlagen geben.

    Rennen mit Weltmeister

    Mit seinen für Karlstadt startenden Ruderkollegen Niklas Ziegler, Julius Naujoks und Jill Zügner fuhr Felix Schmöger im Doppelvierer der Männer mit. Im siegreichen Würzburger Boot saß kein Geringer als Joachim Agne, Weltmeister 2018 im Leichtgewichts-Doppelvierer. Das MSP-Quartett fuhr ein engagiertes Rennen, wenngleich es nur für Rang fünf reichte.

    Den Sieg für die RGM holte der Master-Achter in der Altersklasse mit einem Durchschnitt von 50 Jahren. Sven Wirsching, Bruno Perner, Ingmar Lepiors, Jochen Strnischa und Ralf Zell benötigten mit Mitstreitern aus Würzburg und Stuttgart 14:09 Minuten für die 4,5 Kilometer. Sie waren dabei nicht nur in ihrer Altersklasse die Schnellsten, sondern schafften unter allen Masters-Altersklassen die beste Zeit. Bocksbeutel und Medaillen wurden bei der Siegerehrung von zwei Marktheidenfeldern überreicht: von Thomas Stamm, Präsident des Bayerischen Ruderverbandes, und von seinem Vize Johannes Rauh.

    Stimmungsvolle Titelkämpfe in Kettwig

    Am Wochenende zuvor hatte es eindrucksvolle Stimmung bei den deutschen Sprintmeisterschaften in Kettwig gegeben. Am Start war Paul Knahn, der in dieser Saison für Schweinfurt startet, mit Matthias Rickel im U-19-Doppelzweier. Im Vorlauf konnten sich die beiden nicht durchsetzen, so dass es in den Hoffnungslauf ging. Dort erreichten sie Platz zwei, was nicht zum Weiterkommen reichte. Ebenfalls in den Hoffnungslauf musste Erik Gerhart im Männer-Einer. Dort wurde auch er Zweiter, verfehlte aber so den Halbfinale-Einzug.

    Sven Wirsching, der für Erlangen startet, fuhr mit seinen Mitstreitern im Männer-Achter nach einem dritten Platz im Vorlauf zum souveränen Sieg im Hoffnungslauf. Doch im Halbfinale war die Konkurrenz zu groß, so dass es nicht fürs Finale reichte. Anders im Zweier ohne Steuermann. Hier qualifizierte sich Wirsching für das B-Finale, wo er Zweiter wurde.

    Abrudern bei der RGM

    Auch im Breitensport beendete man die Rudersaison. In diesem Jahr war die RGM für das Abrudern der Main-Spessart-Rudervereine verantwortlich, das in Form eines gemeinsamen Training mit Sportler aus Karlstadt und Zellingen stattfand. Insgesamt waren 40 Ruderer zugegen.

    Bearbeitet von Ulrich Sommerkorn

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