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    HANDBALL: BAYERNIGA

    Trainersuche in Lohr ist im Gange

    Sein Nachfolger wird gesucht: Mirko Pesic. Foto: Yvonne Vogeltanz

    Zehn Saisonspiele stehen noch an für die Bayernliga-Handballer des TSV Lohr. Zehn Spiele, die darüber entscheiden, ob der Erste der „ewigen Bayernliga-Tabelle“ nach Ende der Runde absteigen muss oder weiter in der höchsten Liga im Freistaat spielt. Ungeachtet dessen müssen die Verantwortlichen im Verein die Personalplanungen für die Saison 2019/20 vorantreiben.

    Hoher Aufwand

    Eine ganz wesentliche Personalie ist die Neubesetzung des Trainerpostens. Denn der seit November amtierende Coach Mirko Pesic wird nur bis Saisonende bleiben. „Wir müssen ihm dankbar sein, dass er für uns solch einen Aufwand treibt“, so Lohrs Handball-Abteilungsleiter Matthias Hartmann und meinte damit, dass Mirko Pesic zu den Trainingseinheiten und Spielen eine 260 Kilometer lange Anreise von seinem Wohnort Zweibrücken in Rheinland-Pfalz auf sich nimmt. Doch Hartmann betont, dass der 60-jährige Kroate wegen der weiten Entfernung nicht über die Saison hinaus arbeiten wolle. „Wir werden in den nächsten zwei oder drei Wochen Gespräche mit verschiedenen Kandidaten für den Trainerposten führen und hoffen, dann zu einer Entscheidung zu kommen“, erklärte der Abteilungsleiter.

    Auch seien alle aktuellen Spieler angefragt worden, ob sie bleiben würden. „Eine definitive Absage gibt es nicht“, sagt Hartmann. Wohl aber gebe es einige Akteure, die sich aus privaten oder sportlichen Gründen sowie wegen des Studiums Bedenkzeit erbeten hätten. Ferner gebe es auch Kontakte zu potenziellen Neuzugängen.

    Entscheidung über Horky im März

    Nach Hartmanns Worten wird der ungarische Torhüter Tamas Szabo in der kommenden Runde weiter für den TSV spielen. Ob Rückraumspieler Lukas Horky bleibt, werde sich im März entscheiden. Der in der Winterpause zum Team gestoßene kroatische Kreisläufer Ivan Majic ist auf der Suche nach einem höherklassigen Verein, sein Verbleib in Lohr war ohnehin nur für diese Saison geplant.

    Die Unklarheit darüber, in welcher Klasse das Team in der kommenden Saison spielt, ist nach Hartmanns Worten bei den Personalgesprächen bislang kein Hindernis gewesen: „Wir sind schließlich vor vier Jahren auch schon mal abgestiegen und dann auch binnen eines Jahres in die Bayernliga zurückgekommen.“

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