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    München

    Pesic über BBL-Plan: Werden Spieler keinen Risiken aussetzen

    Marko Pesic       -  Geschäftsführer der Basketballabteilung des FC Bayern München: Marko Pesic.
    Geschäftsführer der Basketballabteilung des FC Bayern München: Marko Pesic. Foto: Tobias Hase/dpa

    Sobald das Hygiene- und Sicherheitskonzept den Profis am 11. Mai im Detail erklärt werde, „werden viele Fragen, die die Spieler haben, beantwortet sein, viele Sachen werden relativiert sein”, sagte der Geschäftsführer der Münchner Basketballer im ZDF-„Sportstudio”.

    Die BBL hatte am 7. Mai ein Konzept bei den Behörden eingereicht, um die Saison im Juni mit einem Turnier mit zehn Teams in München ohne Zuschauer fortzusetzen. Insgesamt sollen 36 Partien stattfinden. „Ein Spieler ist das wichtigste Gut, das wir schützen müssen”, sagte der frühere Nationalspieler Pesic. Das Vertrauen sei sehr wichtig. „Wir werden keinen Spieler in irgendwas schieben, dass er Verletzungsrisiken ausgesetzt ist.”

    Mehrere Spieler hatten sich zuletzt kritisch über das Vorgehen von Liga und Clubs geäußert. Münchens Danilo Barthel sagte, er hätte sich gewünscht, dass man die Profis mehr in die Entscheidungsfindung einbezogen hätte. „Ich warte noch auf die richtige Erklärung für das Turnier”, sagte Niels Giffey von Alba Berlin in der „Bild am Sonntag”. „Wir spielen jetzt vor leeren Hallen, haben drei Wochen Mini-Vorbereitung - und dann sollen wir spielen. Optimal ist das nicht.” Die Teams und Beteiligten sollen während des Turniers in einem gemeinsamen Hotel von der Außenwelt isoliert werden.

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