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    MOTORSPORT:

    Große Ratlosigkeit beim Team Leutheuser

    Durch nichts aufzuhalten: Das BMW 1er Coupé von Leutheuser Racing&Events auf (Startnummer 222) dem Weg zum Klassensieg. Foto: Höhn

    Das ROWE Sechs-Stunden-ADAC-Ruhr-Pokal-Rennen sollte eigentlich das Saison-Highlight der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring werden. Doch für viele endete es mit einem Desaster. Von den 148 gestarteten Fahrzeugen sahen nur 110 die Zielflagge. Für das Bad Königshöfer Team Leutheuser Racing & Events kam es knüppeldick. Nach Rennschluss wurde der BMW M4 GT disqualifiziert.

    Beim Auslesen der technischen Daten durch die Rennleitung wurde eine mehrfach aufgezeichnete Überschreitung des zulässigen Ladedrucks festgestellt. Darüber herrschte große Ratlosigkeit, denn das Team kann in das elektronische System nicht eingreifen, sondern nur die Softwaretechniker des Herstellers. Doch auch diese fanden keine Erklärung. Da es bei der Strafverkündung nicht ums Schuldprinzip, sondern um eine Tatsache geht, war ein Vorgehen gegen diese Entscheidung nicht möglich. Ein konsternierter Teamchef Christian Leutheuser nahem die Entscheidung zur Kenntnis.

    Dabei lief es am Wochenende gar nicht schlecht. Alle Teams zeigten sich stark verbessert. Den größten Leistungssprung machte das Trio im M240i Racing, das auf den sechsten Rang kam. Keine Probleme machte das 1er Coupé. Harald Rettich, Uwe Legermann und Tim Breidenbach steuerten das Auto souverän auf Platz 1. Im Gesamtklassement war das Team Black Falcon der absolute Gewinner der Veranstaltung. (rus)

    rus

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