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    Fußball: Bayernliga Nord

    Zum Auftakt gleich ein Highlight

    Fußball

    Bayernliga Nord
    Freitag, 12. Juli, 18.30 Uhr:
    FC Sand – TSV Großbardorf (Seestadion)

    Die Zeit der Vorbereitung, der Testspiele und des ersten Pflichtspiels, das der TSV Großbardorf im Pokal mit dem 3:0 in Eltersdorf mit Bravour bestanden hat, ist vorbei. Nun steht an diesem Freitag mit dem Unterfranken-Derby beim FC Sand gleich am ersten Spieltag der neuen Saison ein Highlight auf dem Programm.

    Sicher auch ein besonderes Erlebnis für Adrian Reith. Der 26-jährige Bürokaufmann kehrte vor der Runde den Sandern den Rücken und wechselte nach zwei Jahren wieder ins Grabfeld zurück. „Es ist schön, am Freitag wieder zurück in Sand zu sein. Es waren zwei schöne Jahre dort. Ich freue mich, meine alten Kameraden wiederzusehen. Denn ich bin im Guten gegangen.“ Dass der Vollblut-Fußballer gewechselt ist, hat rein sportliche Gründe. „Der Kontakt zum TSV ist nie abgerissen. Nun suchte ich die sportliche Herausforderung. Ich will einfach bei einem Verein sein, der oben mitspielt.“ Und das tut der TSV Großbardorf seit Jahren.

    Besonderes Spiel für Adrian Reith

    Von seinem Neuzugang ist Großbardorfs Cheftrainer André Betz begeistert. „Adrian ist sowohl sportlich wie auch menschlich ein Gewinn. Er bringt die Mannschaft sicher weiter.“ Diese Einschätzung bestätigte Reith bereits in Eltersdorf, als er zwei Treffer von Simon Snaschel mustergültig vorbereitete. Als seine Stärken gab der Rechtsfüßler („Meine Schwäche ist mein linker Fuß“), der am liebsten im rechten Mittelfeld spielt, seine Schnelligkeit und seinen Torabschluss an. „Meine Torquote sollte in dieser Saison schon zweistellig sein.“

    Für seinen Trainer ist der Auftakt eine „top Sache. Was willst du als Fußballer eigentlich mehr als gleich so eine Partie? Wir jedenfalls freuen uns darauf. Super wäre ein Sieg. Ein geglückter Start ist stets enorm wichtig.“ Dass die Aufgabe in Sand, das über die Relegation die Bayernliga-Zugehörigkeit gesichert hat, schwierig zu lösen sein wird, ist allen im Lager der Grabfeld-Gallier klar. „Das wird extrem schwer. Für mich gibt es keinen Favoriten. Wir müssen erst einmal sehen, wo wir stehen. Dass wir uns alle einen Dreier wünschen, steht außer Frage. Dafür werden meine Jungs alles reinhauen.“

    Weinfestzelt als Motivation

    Sicher auch Adrian Reith. „Wir peilen einen Sieg an. Wir wissen auf jeden Fall, was wir können. Ich bin jedenfalls sehr optimistisch.“ Er hebt aber auch warnend den Zeigefinger. „Es ist Vorsicht geboten. In Sand ist am Wochenende Weinfestzeit. Das ist für einige meiner ehemaligen Mitspieler zusätzliche Motivation.“

    In Sand muss Betz, wie bereits in Eltersdorf, auf einige angeschlagene Akteure verzichten. Markus Kirchner (Knöchelprobleme), Moriz Heusinger, Vincent Waigand und Filip Lijesnic (alle im Aufbautraining) stehen noch nicht zur Verfügung. Dazu kommt noch Florian Dietz, dessen Kahnbeinbruch nun operiert werden muss und der deshalb bis Mitte September ausfallen wird. (gmad)

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