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    SCHACH: BUNDESLIGA FRAUEN

    Jana Schneider wird zur Matchwinnerin

    Jana Schneider (im Bild) fand im entscheidenden Moment die richtigen Züge. Foto: Regina Vossenkaul

    Schach

    Bundesliga Frauen

    SK Schwäbisch Hall – Weißblau Allianz Leipzig 5,5 : 0,5
    SF Deizisau – Rodewischer Schachmiezen 4,0 : 2,0
    Karlsruher SF – SK Lehrte 5,0 : 1,0
    OSG Baden-Baden – SV Medizin Erfurt 6,0 : 0,0
    TuRa Harksheide – SC Bad Königshofen 2,0 : 4,0
    Hamburger SK – SV Hofheim 4,0 : 2,0
    Rodewischer Schachmiezen – Schwäbisch Hall 1,5 : 4,5
    SV Weißblau Allianz Leipzig – SF Deizisau 1,5 : 4,5
    SV Medizin Erfurt – Karlsruher SF 3,5 : 2,5
    SK Lehrte – OSG Baden-Baden 2,0 : 4,0
    SV Hofheim – TuRa Harksheide 2,5 : 3,5
    SC Bad Königshofen – Hamburger SK 3,5 : 2,5

    1. (1.) OSG Baden-Baden 6 5 1 0 27,5 11
    2. (2.) SC Bad Königshofen 6 5 1 0 26,5 11
    3. (3.) SK Schwäbisch Hall 6 5 0 1 27,5 10
    4. (4.) SF Deizisau 6 5 0 1 20,0 10
    5. (5.) Rodewischer Schachmiezen 6 2 2 2 19,5 6
    6. (6.) Hamburger SK 6 2 1 3 16,5 5
    7. (7.) SV Medizin Erfurt 6 2 1 3 12,5 5
    8. (8.) SV Hofheim 6 2 0 4 16,0 4
    9. (9.) TuRa Harksheide 6 2 0 4 15,5 4
    10. (10.) Karlsruher SF 6 1 1 4 14,0 3
    11. (11.) SK Lehrte 6 1 0 5 12,5 2
    12. (12.) SV Weißblau Allianz Leipzig 6 0 1 5 8,0 1

    TuRa Harksheide – SC Bad Königshofen 2:4. SC Bad Königshofen – Hamburger SK 3,5:2,5. Der SC Bad Königshofen bleibt auch nach den Runden fünf und sechs in der Frauenbundesliga gemeinsam mit Baden-Baden an der Spitze, hat allerdings die Plätze getauscht: Bad Königshofen steht jetzt punktgleich, aber mit einem Brettpunkt weniger hinter Baden-Baden, zuvor hatte Bad Königshofen mit 1,5 Brettpunkten Vorsprung die Tabelle angeführt.

    Beim Gastgeber Hamburg hatten die Bad Königshöferinnen den Gegner TuRa Harksheide am Samstag wohl unterschätzt, denn anfangs standen die Partien bei drei Bad Königshöferinnen auf wackeligen Füßen. Doch dann gewann Maria Schöne am sechsten Brett und das Blatt wendete sich. Anastasia Savina und Olga Babiy an den Brettern drei und fünf brachten ihre Partien durch, Tatjana Melamed und Alexandra Obolentseva einigten sich mit ihren bewertungsmäßig unterlegenen Gegnerinnen auf Remis. Lediglich Jana Schneider musste sich am Ende in Zeitnot geschlagen geben und verlor gegen die starke Laura Unuk an Brett eins.

    Am Sonntag hieß der Gegner Hamburger SK, der tags zuvor Hofheim mit 4:2 geschlagen hatte und auf Tabellenplatz sechs aufgerückt war. Jana Schneider, die über den Punktverlust am Samstag sehr unglücklich war, kämpfte erneut an Brett eins, diesmal mehr als fünf Stunden gegen eine bewertungsmäßig stark überlegene Rout Padmini und brachte den für den Sieg entscheidenden Punkt ein. „Sie bewies Nerven wie Drahtseile“, kommentiert Mannschaftsführer Maximilian Müller, der das Team begleitete. Bei einem Stand von 2,5:2,5 hatte sie Sieg oder Niederlage in der Hand. Tatjana Melamed und Anastasia Savina an den Brettern zwei und drei hatten ihre Partien verloren, Maria Schöne und Alexandra Obolentseva gewannen ihre Partien. Jana Schneider wurde somit zur Match-Gewinnerin. Insgesamt könne man mit dem Ergebnis der Doppelspielrunden zufrieden sein, so Müller.

    Am Samstag, 15. Februar, kommt es zum spannenden Spitzenduell Baden-Baden gegen den SC Bad Königshofen. Gastgeber ist der SV 1920 Hofheim. Auch hier überschneiden sich die Bundesligarunden mit internationalen Ereignissen: Während am letzten Spielwochenende ein Großereignis in Moskau viele Elitespielerinnen abzog, wird es im Februar eines in den USA sein. Die Aufstellung der Mannschaften kann durchaus Überraschungen enthalten. (regi)

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