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    SCHACH: BUNDESLIGA FRAUEN

    Die eigene Position stärken

    Olga Girya (im Bild) sitzt für den SC Bad Königshofen bei den Heimspielen in der FrankenTherme gegen Bayern München und ... Foto: Regina Vossenkaul

    Zwei Heimspiele warten an diesem Wochenende auf die Frauenmannschaft des Schachclubs 1957 Bad Königshofen in der Frauenbundesliga. Im Großen Saal der FrankenTherme werden sie gemeinsam mit den Rodewischer Schachmiezen, dem FC Bayern München und dem SV 1920 Hofheim/Taunus die Spielrunden fünf und sechs absolvieren.

    Am Samstag, 12. Januar, 14 Uhr, trifft die Bad Königshöfer Mannschaft auf das Team von Bayern München, derzeit nach vier Spielen auf Platz elf und damit auf dem vorletzten Tabellenrang. „Wir haben gegen Bayern München noch nie verloren“, berichtet Vereinsvorsitzender Jürgen Müller. Schwieriger werden die Partien am Sonntag ab 9 Uhr gegen die Rodewischer, denn mit dem ehemaligen Reisepartner – der aktuelle ist Hofheim – verbindet die Bad Königshöfer Spielerinnen eine langjährige Partnerschaft. „Wir kennen uns gut, deshalb herrscht eine familiäre Atmosphäre, in der Sache wird aber gefightet“, kommentiert Müller.

    Die aktuelle Spielstärke der beiden Mannschaften schätzt er ungefähr gleich ein. In der Tabelle steht Rodewisch mit sechs Punkten, aber einer halben Buchholzzahl weniger hinter Bad Königshofen auf Platz vier. Bad Königshofen nimmt derzeit hinter OSG Baden-Baden und dem Hamburger SK Platz drei ein, nachdem es gegen diese zwei Mannschaften jeweils ein 3:3 erkämpfen konnte. „Das ist sensationell“, meint Müller, denn die stärksten Gegner liegen bereits hinter den Bad Königshöfern. Als nächster wichtiger Gegner wartet Schwäbisch Hall am 10. Februar auf das Team.

    Am Wochenende werden die Stammspielerinnen Olga Girya, Jana Schneider und Tatjana Melamed aufgestellt, mehr wird nicht verraten. Zuschauer sind willkommen, wenn die Mannschaften in der FrankenTherme um Punkte kämpfen. Ein Medaillenrang ist das Ziel am Ende der Saison, deshalb hoffen die Bad Königshöfer am Spielwochenende auf zwei gewonnene Partien und dass das Spitzenduell Baden-Baden (Heimspiel) gegen den Hamburger SK zugunsten der Hamburger endet. Das würde die Position der Bad Königshöfer Mannschaft stärken.

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