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    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

    Aller guten Dinge sind drei

    Fußball (mad)

    Bayernliga Nord SC Eltersdorf – TSV Großbardorf (Sonntag, 17 Uhr, Sportpark Langenaustraße)

    Nach zwei Auswärtssiegen in Folge (3:1 in Sand und 2:0 in Vach) würden die Spieler des Bayernligisten TSV Großbardorf liebend gerne das Sprichwort „aller guten Dinge sind drei“ bestätigen. Doch so einfach wird das im Spiel beim SC Eltersdorf nicht werden. Einerseits sind die Mittelfranken ein echter Angstgegner der Grabfeld-Gallier und andererseits befinden sich die Mannen von Trainer Bernd Eigner leistungs- und ergebnismäßig nach einem holprigen Saisonstart mittlerweile auf dem aufsteigendem Ast.

    Noch ohne Sieg gegen Eltersdorf

    Die Eltersdorfer gewannen ihre letzten drei Partien in Erlangen-Bruck (3:1), gegen Forchheim (3:2) und am Mittwoch in Ansbach mit 5:2 und sind nunmehr seit vier Spielen ungeschlagen. Durch diese Serie arbeiteten sich die Mittelfranken nach einem durchwachsenem Start in die Saison mit vier Zählern aus den ersten fünf Spielen inzwischen auf den achten Platz (14 Punkte) nach vorne und haben nun auch die vorderen Plätze wieder im Visier. Der Rückstand auf die Mannschaft von Trainer André Betz beträgt nunmehr noch sechs Zähler. Was die Aufgabe für die Grabfelder sicher nicht einfacher macht ist die Tatsache, dass man das Langenau-Stadion in gemeinsamen Bayernligazeiten noch nie stürmen konnte.

    Bis auf eine Ausnahme mussten Bardorfer die drei Punkte stets im Erlangener Stadtteil lassen. Nur einmal, in der Saison 2015/16, gelang mit einem torlosen Remis ein Punktgewinn in Eltersdorf. Aber auch auf heimischem Gefilde waren die Grabfeld-Gallier nicht sonderlich erfolgreich, konnten die Grabfelder bisher noch keinen Dreier gegen den SCE landen. Die letzten fünf Begegnungen endeten allesamt unentschieden. Der Begriff Angstgegner ist damit sicherlich berechtigt.

    Negativserie soll reißen

    Jede Serie wird auch einmal reißen, hoffen die Verantwortlichen und Spieler der Bardorfer. „Es läuft derzeit ganz gut, wir sind als Mannschaft gut drauf und wir spielen in der Fremde bisher in dieser Saison doch recht erfolgreich. Warum sollen wir also nicht auch bei unserem Angstgegner etwas holen?“ fragt sich zum Beispiel Dominik Zehe, Mittelfeldstratege bei den Grabfeld-Galliern. „Ich jedenfalls bin optimistisch. Ich will stets jedes Match gewinnen, egal gegen wen es geht und würde es sehr cool finden, in Eltersdorf zu gewinnen. Wir wollen auf jeden Fall den Bann brechen“, fügt der 23-jährige Physikstudent, der in dieser Saison schon vier Mal getroffen hat, hinzu.

    Sahnetag erwischen

    Sein Trainer André Betz hat indes eine hohe Meinung vom sonntäglichen Kontrahenten. „Eltersdorf ist eine erfahrene und individuell starke Mannschaft, die sicher am Saisonende ganz oben dabei sein wird. Da gilt es alles zu geben und konzentriert unsere Stärken auszuspielen.“ Man wisse um die Schwere der Aufgabe und gehe deshalb demütig und konzentriert das Match. „Wir werden bis zum Abpfiff alles geben, um etwas Zählbares mit ins Grabfeld zu bringen. Eltersdorf ist heuer etwas holprig reingekommen, aber spätestens nach ihrem Sieg in Ansbach sieht man, welche Qualität der nochmals verstärkte Kader hat. Wir müssen ganz sicher einen Sahnetag erwischen, um dort eine Chance zu haben. Aber wir werden alle unsere Stärken ins Spiel einbringen, wollen Eltersdorf alles abverlangen und, wenn möglich, punkten,“ zeigt sich Betz kämpferisch.

    Rieß fehlt noch

    Ein letztes Mal verzichten müssen die Bardorfer auf André Rieß, der nach seiner Rotsperre weiterhin zuschauen muss. Hinter dem Einsatz von Tobias Fleischer steht aus beruflichen Gründen ein Fragezeichen.

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