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    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

    Egal, wer die Tore schießt

    So sehen Sieger aus: Simon Snaschel (im Bild) und seine Mannschaft, der TSV Großbardorf, wollen auch am Samstag jubeln und die schwarze Serie gegen den SC Eltersdorf beenden.
    So sehen Sieger aus: Simon Snaschel (im Bild) und seine Mannschaft, der TSV Großbardorf, wollen auch am Samstag jubeln und die schwarze Serie gegen den SC Eltersdorf beenden. Foto: Anand Anders

    Fußball

    Bayernliga Nord TSV Großbardorf – SC Eltersdorf (Samstag, 16 Uhr, Bioenergie-Arena)

    „Wenn eine Mannschaft so klar mit 6:1 wie wir zuletzt gegen den ASV Vach gewinnt, muss ein Trainer eigentlich zufrieden sein. Doch vor der Pause hat die Elf keine Topleistung gezeigt, sich aber nach dem Wechsel erheblich gesteigert“, blickt TSV-Coach André Betz auf das vergangene Wochenende zurück. Besonders gefallen hat ihm, dass die Überzahl genutzt und bis zur letzten Minute nach vorne gespielt hat. „Das haben sie wirklich gut gemacht.“

    Ein anderes Kaliber

    Nun kreuzt aber mit dem SC Eltersdorf ein anderes Kaliber in der Bioenergie-Arena auf. Die Gäste aus Mittelfranken haben in der gemeinsamen Bayernliga-Zugehörigkeit noch keines der bislang 13 Spiele, weder in Großbardorf noch in Eltersdorf, verloren. So auch nicht im Hinspiel, das die Mannschaft von Bernd Eigner mit 2:0 für sich entschied. Die Grabfeld-Gallier mussten sich nach der Heimniederlage (3:5) in der Saison 2012/13 in den Jahren 2013 bis 2018 jeweils mit einem Unentschieden auf heimischem Terrain zufrieden geben.

    Da spricht man in Fußballerkreisen meist von einem Angstgegner. Nicht so Betz: „Für mich ist Eltersdorf kein Angstgegner. Wir haben Respekt vor dem SCE, aber keine Angst. Für mich und meine Jungs ist es eine große Herausforderung, diese Negativserie zu beenden und den Bann zu brechen. Meine Mannschaft ist heiß auf diese Aufgabe. Das merkt man im Training.“ Für Betz gilt die Devise: Neues Spiel, neues Glück. „Die Tagesform wird entscheidend sein. Wir wollen den Dreier.“

    Großbardorf gibt sich kämpferisch

    Nachdem die Zuschauer die Mannschaft zuletzt mit Beifall verabschiedeten, will der TSV wieder Gas geben. „Es ist ein Heimspiel. Da soll die Leistung den hoffentlich zahlreichen Zuschauern wieder gefallen. Wenn zudem noch der sechste Heimsieg in Folge herausspringen würde, wäre das super.“ Drei Mal netzte gegen Vach Simon Snaschel ein, der sein Torekonto auf 13 erhöhte. „Ich versuche, möglichst oft zu treffen und damit der Mannschaft zu helfen. Das gelingt aber nicht immer. Aber ich denke, dass 13 Treffer in der laufenden Saison in Ordnung sind.“

    Der 28-Jährige will sich aber auf keinen Fall selbst unter Druck setzen. Wichtig ist für ihn nicht, gegen Eltersdorf unbedingt zu treffen, sondern wichtiger ist ihm ein Sieg. „Wir wollen gewinnen. Wenn mir einer versichert, dass uns dies ohne ein Tor von mir gelingt und wir damit die Negativserie gegen Eltersdorf beenden, würde ich das sofort unterschreiben“, sagt Snaschel schmunzelnd. „Aber natürlich würde mich wieder ein Tor freuen.“

    Oben dranbleiben

    Snaschel ist optimistisch, dass sich jeder seiner Mitspieler bewusst ist, dass eine Steigerung gegenüber der ersten Halbzeit gegen Vach vonnöten ist. „Jeder muss alles abrufen, was in ihm steckt. Wir wollen oben dranbleiben.“ Personell muss der TSV-Coach weiterhin auf Lukas Dinkel, Marcel Hölderle und Moriz Heusinger, der bis Rundenende ausfallen wird, verzichten. Wahrscheinlich wird auch Julian Schneider noch nicht wieder einsatzfähig sein. Dagegen kehrt der zuletzt wegen Krankheit fehlende Mert Topuz wieder in den Kader zurück. Skeptisch gibt sich Betz bei den Personalien Björn Schönwiesner und Ronny Mangold. „Ich glaube nicht, dass die Zeit für beide bis Samstag reicht. Da müssen wir das Training abwarten.“

    madr

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