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    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

    Einzig das Ergebnis passt nicht

    Fußball (mad)

    Bayernliga Nord SC Eltersdorf – TSV Großbardorf 2:0 (1:0)

    Wieder gelang es dem Bayernligisten TSV Großbardorf nicht, seinem Angstgegner aus dem Erlanger Stadtteil ein Bein zu stellen. Auch dieses Mal zogen die Schützlinge von Cheftrainer André Betz den Kürzeren und unterlagen im Elsner-Sportpark des SC Eltersdorf mit 0:2 (0:1). Allerdings musste Betz das Team gegenüber den beiden erfolgreichen Auswärtspartien kräftig umbauen.

    Sieben Spieler fehlen

    Stefan Piecha und Zarko Poznic konnten krankheitsbedingt (Grippe) die Reise nach Erlangen erst gar nicht antreten und Florian Dietz fehlte zudem wegen einer Muskelzerrung. „Wenn man alle zusammenzählt, die heute gefehlt haben, mussten wir sieben Mann ersetzen“, sagte Bardorfs Manager Gerhard Schüler. So saßen auf der Bank ausnahmslos Spieler der U23 oder der U19, die bereits am Samstag beim 6:2-Erfolg in der Landesliga Nord gegen Bayreuth im Einsatz waren.

    Querpass geht schief

    „Mit diesem Aufgebot haben wir uns teuer verkauft. Deshalb ein großes Kompliment an die Elf. Die haben alle als Team gekämpft. Überhaupt kein Vorwurf an die Mannschaft“, zeigte sich Schüler überhaupt nicht enttäuscht, sondern war sogar stolz auf die Elf. „Leider haben zwei Unaufmerksamkeiten kurz vor der Halbzeit und kurz vor dem Abpfiff zu den zwei Gegentreffern und damit zur Niederlage geführt.“ Damit sprach er unter anderem die Szene in der 41. Minute an, als ein Eltersdorfer in einen Bardorfer Querpass in der Nähe des eigenen Strafraums lief und so der Führungstreffer fiel.

    „Die Voraussetzungen waren sicher nicht die besten. Meine Jungs haben das aber richtig gut gemacht und sich taktisch super verhalten. Die Mannschaft hat Herz gezeigt und wir waren beileibe nicht chancenlos. Denn auch wir hatten gute Chancen, sogar selbst in Führung zu gehen“, berichtete Betz. Dabei dachte er an einen Zehe-Schuss nach zwei Minuten, der knapp vorbei zischte, einen Snaschel-Kopfball und eine Schönwiesner-Möglichkeit. Er sprach zudem noch von einer Schönwiesner-Chance zum 1:1-Ausgleich. „Wenn er die macht, fahren wir gut gelaunt nach Hause. So sind wir alle vom Ergebnis, nicht aber über die Leistung enttäuscht. Denn das Team hat dem Gastgeber einen echten Fight geliefert, hat sich aber nicht belohnt.“

    Starker Einstand von Röder

    Betz bescheinigte vor allem Marcel Röder, der neben Ronny Mangold auf der Doppelsechs agierte, einen „überragenden Bayernligaeinstand“. Auch erfreute es Betz, dass seine Mannen „das wahnsinnige Tempo“ mitgegangen sind. Aber zu seinem Leidwesen stimmte alles, nur das Ergebnis nicht: „Ich habe aber gesehen, dass wir mehrere Optionen in der Zukunft haben, dass Spieler auf Positionen spielen können, an die sie nie dachten.“

    Eltersdorf: Akbakla – Lindner, Janz (71. Stark), B. Herzner, Göbhardt, Said, Schäferlein, T. Herzner, Köhler (89. Drießlein), Woleman, Fuchs (87. Bär). Großbardorf: Schneider – Zang, Topuz, Hölderle, Heusinger – Mangold, Röder – Müller (88. Voigt), Zehe, Schönwiesner – Snaschel (79. Lijesnic). Schiedsrichter: Pfister (Oberbergkirchen). Zuschauer: 300. Tore: 1:0 T. Herzner (41.), 2:0 Göbhardt (84.).

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