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    Handball: Testspiel

    Der HSC enttäuscht schon wieder auf ganzer Linie

    Augen zu und durch: Krisztian Galli (Mitte), sechsfacher Torschütze des HSC, wird von zwei Spielern des HSV Bad Blankenburg in die Zange genommen. Foto: Anand Anders

    Handball

    Testspiel
    HSC Bad Neustadt – HSV Bad Blankenburg 30:35 (14:20)

    Die Generalprobe des HSC Bad Neustadt in heimischer Halle vor dem Saisonauftakt am Samstag, 24. August, gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden endete gegen den HSV Bad Blankenburg, Aufsteiger in die vierte Liga, mit einer großen Enttäuschung.

    Die Niederlage, vor allem deren Zustandekommen, enttäuschte die Fans auf der Tribüne sehr. „So wird das nichts“, lautete der allgemeine Tenor. Insbesondere die vielen Gegentreffer erstaunten, wobei den Offensivkräften des HSV das Torewerfen zu leicht gemacht wurde. Zuvor hatte der HSC schon 28:32 gegen den TV Erlangen-Bruck verloren.

     

    Die Gäste aus Thüringen gingen durch ihren kaum zu stoppenden Linksaußen Alexander Werner (6/2) nach zehn Sekunden in Führung und schafften das seltene Kunststück, alle folgenden Würfe bis zur 12. Minute erfolgreich zum Zwischenstand von 10:6 abzuschließen. Die Gastgeber, die im ersten Durchgang mit einem offensiven Abwehrsystem (4:2 bzw. 3:3) agierten, verrieten ungewohnte Schwächen, von denen sich ihre zuletzt starken Torhüter Felix Schmidl und Nick Weber, die pro Halbzeit jeweils eine Viertelstunde zwischen den Pfosten standen, anstecken ließen.

    Kopfschütteln auf der Tribüne

    In der Offensive hielten in der Anfangsviertelstunde noch am ehesten Vilim Leskovec und Franziskus Gerr den Rückstand in Grenzen. Die Hoffnung der Hausherren, nach dem Treffer von Krisztian Galli zum 10:13 (21.) wenigstens mit einem respektablen Ergebnis in die Kabine zu gehen, zerschlug sich, weil die eingesetzten HSV-Torhüter Julius Rein und Sebastian Brand immer besser parierten.

    Der Rückstand der Hannawald-Schützlinge, bei denen Leon Rastner wegen einer Fußverletzung nicht einsatzfähig war und eine Spielberechtigung für den Neuzugang Jure Fistonic noch nicht vorlag, wuchs ständig, der Sechs-Tore-Rückstand beim Seitenwechsel rief Kopfschütteln auf der Tribüne hervor.

    Der Rückstand wurde in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs verringert, als Ioannis Fraggis, Maximilian Drude und Galli in einer Überzahlsituation drei Treffer in Folge erzielten. Es war nur ein kurzes Aufbäumen. Wegen technischer Fehler und Zeitstrafen geriet die Heim-Sieben, inzwischen auf eine 6:0-Deckung umgestellt, wieder außer Tritt, was der Gast zur Herstellung des alten Abstandes (23:17) nutzte. In der 45. Minute war die Vorentscheidung beim Stand von 29:21 gefallen.

    Noch viel zu tun

    Der letztjährige Meister der Thüringer Verbandsliga, dessen erfolgreichste Schützen Max Florian Kothe (7/2) und Neuzugang Viktor Beketov (7) waren, verteidigte den großen Vorsprung bis zur 56. Minute (35:26), ehe er in doppelte Unterzahl geriet und durch Drude (2), Gary Hines, der noch der engagierteste Akteur seines Teams war, und Fraggis vier Gegentreffer in Folge kassierte.

    Bis zum Saisonstart bleibt für das HSC-Trainer-Duo noch viel zu tun. Gelegenheit, Selbstvertrauen für die anstehende Runde zu tanken, besteht am kommenden Samstag, wenn der HSC beim Turnier mit sechs Mannschaften, dort ausschließlich gegen Drittligisten, in Leipzig aufläuft.

    Bad Neustadt: Schmidl (1.-15., 30.-45.), Weber (16.-30., ab 45.) – Galli 6/2, Fraggis 4, Hines 6, Bieger 1, Drude 5/1, Kalliske 2, Früh, Bauer, Gerr 2, Leskovec 4.

    Bad Blankenburg: Brand, Rein – Havel 2, Bogatzki 2, Kothe 7/2, Musil 1, Renke 1, Ebert 4/1, M. Werner 2/1, Geci 3, A. Werner 6/2, Beketov 7.

    Siebenmeter: 3/3 – 6/6.

    Zeitstrafen: 5 – 5 Minuten.

    Spielfilm: 3:5 (5.), 6:8 (10.), 7:11 (15.), 9:12 (20.), 12:16 (25.), 14:20 (30.) – 17:22 (35.), 19:26 (40.), 21:28 (45.), 22:33 (50.), 25:34 (55.), 30:35. (ba)

    ba

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