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    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

    Großbardorf: Wieder remis in Bamberg

    Fußball

    Bayernliga Nord DJK Don Bosco Bamberg – TSV Großbardorf 0:0

    Zum zweiten Mal in dieser Saison trat der Bayernligist TSV Großbardorf mit einem Unentschieden die Heimreise aus Bamberg an. Nach dem 3:3 beim FC Eintracht erreichte das Team von André Betz bei der DJK Don Bosco Bamberg auf Kunstrasen ein torloses Remis. „Wenn man das ganze Spiel sieht, ist das Ergebnis okay. Wir hätten aber aufgrund der zweiten Halbzeit auch einen Dreier verdient. Auf jeden Fall hatten wir ein deutliches Chancenplus“, beurteilte Betz die 90 Minuten.

    Schwer ins Spiel gekommen

    Mit der Leistung seiner Mannen in den ersten 45 Minuten war der Coach der Grabfeld-Gallier aber nicht unbedingt einverstanden. „Da war nicht das zu sehen, was wir uns vorgestellt hatten. Da war sowohl defensiv als auch offensiv noch eine erhebliche Steigerung drin.“ Dem stimmte Co-Trainer Udo Eckert voll und ganz zu. „Wir haben uns schwer getan. Wir sind überhaupt schwer ins Spiel gekommen. In dieser Zeit hat auch die Durchschlagskraft in der Offensive gefehlt. Die Leistung der Mannschaft vor der Pause war eher mäßig.“ Allerdings war auch die Vorstellung der Hausherren nicht sehr berauschend, denn Betz konnte sich nur an eine Möglichkeit der Einheimischen erinnern.

    Pausenansprache fruchtet

    Die Pause kam für die Grabfeld-Gallier deshalb ganz gelegen. Auch fiel die Pausenansprache von Betz wohl auf fruchtbaren Boden und rüttelte seine Akteure auf. Denn die Gäste kamen wie verwandelt aus der Kabine und zeigten dann den Fußball, den sich das Trainerteam schon von Beginn an gewünscht hatte. „Da haben wir eine ansprechende Leistung geboten und meine Jungs haben alle eine enorme Steigerung an den Tag gelegt. Plötzlich war Leben in der Mannschaft drin und die Elf hat das Tempo total erhöht. Hinten standen wir sicher und im Spiel nach vorne erspielten wir uns auch die eine oder andere Möglichkeit. Leider war das Spielglück nicht auf unserer Seite“, sagte Betz.

    Rieß kann sich nicht durchsetzen

    Er berichtete vor allem von zwei tollen Kopfballchancen für Adrian Reith, der für Dominik Zehe kurz nach der Pause eingewechselt worden war. Aber in beiden Fällen brachte er das Leder nicht im Gehäuse der Platzherren unter. Da auch André Rieß bei einer Umschaltsituation sich nicht im Eins-gegen-Eins durchsetzen konnte und deshalb nicht zum Abschluss kam, blieb es beim torlosen Unentschieden. Die Einheimischen tauchten in der zweiten 45 Minuten kaum einmal gefährlich vor dem Tor von Julian Schneider, der einen recht geruhsamen Nachmittag verbrachte, auf. „Die Mannschaft hat nach der mäßigen ersten Halbzeit eine gute Reaktion gezeigt und dann eine gute Leistung abgeliefert. Da waren die drei Punkte möglich“, sagte Udo Eckert.

    Bamberg: Glos – Slawik, Jessen, Esparza, Fippl, Allgaier, Trawally, Wunder (79. Pfänder), Geyer, Kettler, Rosiwal (80. Lake). Großbardorf: Schneider – Müller, Reitstetter, Hölderle, Heusinger – Piecha, Kirchner – Rieß, Zehe (48. Reith), Dinkel – Snaschel (49. Fleischer). Schiedsrichter: Treiber (Zell-Bruck). Zuschauer: 200. (gmad)

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