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    HANDBALL: TESTSPIEL

    Das Ergebnis spielt eine untergeordnete Rolle

    Handball (ba)

    Testspiel HSC Bad Neustadt – TV Großwallstadt (Donnerstag, 19.30 Uhr, Bürgermeister- Goebels-Halle)

    Im einzigen offiziellen Heim-Testspiel vor dem Start in die Bayernliga-Saison empfängt der HSC Bad Neustadt einen prominenten Gegner: den TV Großwallstadt. Beide Mannschaften spielten in der vergangenen Saison in der Dritten Liga Ost, Großwallstadt wurde Meister und stieg in die Zweite Bundesliga auf, Bad Neustadt wurde Letzter und stieg in die Bayernliga ab. Die direkten Duelle gewann der TVG 30:20 und 26:21.

    „Es wurde sehr intensiv gearbeitet und vor allem zielorientiert“, berichtet Fitnesscoach Carsten Pusch, der die Spieler wie gewohnt in Sachen Kraft und Ausdauer unter seinen Fittichen hatte, von den letzten Tagen der Bad Neustädter Vorbereitung. Vor dem Match gegen die Großwallstädter war eine kurze trainingsfreie Zeit angesetzt, getreu dem von Coach Chrischa Hannawald ausgegeben Motto, dass in der doch recht langen Vorbereitungszeit vor Saisonbeginn auch Erholungsphasen notwendig sind. Über die spielerischen Fähigkeiten seiner Mannen kann er sich gegen den TVG einen Eindruck verschaffen. „Wobei wir aber erst seit Montag in der Halle sind und dort zwei Trainingseinheiten absolviert haben“, sagt Hannawald. Dass sein Team unter diesen Umständen nicht favorisiert ist, dürfte selbstverständlich sein: „Bei einem solchen Spiel spielt weniger das Ergebnis eine Rolle, wichtig ist mir, dass ich Erkenntnisse über die Stärken und Schwächen meiner Spieler, die alle fit sind, gewinne.“

    Die Großwallstädter werden in dieser Saison von Florian Bauer trainiert. Der 38-jährige Sportwissenschaftler trug 14 Jahre lang des Trikot des MSG Groß-Bieberau/Modau und lief dabei mehrere Male in der Bürgermeister-Goebels-Halle auf. Bauer kann auf einen weitgehend unverändert gebliebenen Kader bauen, Spieler wie Lars und Tom Spieß, Mario Stark, Jan Winkler und Florian Eisenträger sind auch in Bad Neustadt wohlbekannte Spieler.

    Diese hatten ein hartes Vorbereitungsprogramm zu bestreiten, ihr Trainer legte dabei darauf Wert, dass dieses mit Praxistests unter realistischen Wettbewerbsbedingungen kombiniert wurde. So wurde vor acht Tagen der Drittligist HSG Nieder-Roden mit 31:24 besiegt.

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