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    HANDBALL: BHV-MOLTEN-CUP

    Ergebnis ohne Aussagekraft

    Nach einer komplett einseitigen Begegnung und einem 40:13-(18:1)-Erfolg gegen die DJK Waldbüttelbrunn erreichte Handball-Bayernligist HSC Bad Neustadt vor magerer Kulisse das Halbfinale der ersten Pokalrunde im BHV-Molten-Cup. Ein Ergebnis, das aber wenig Aussagekraft für die anstehende Saison hat, denn die Gäste traten wie angekündigt mit einem Mix aus Spielern der zweiten Mannschaft und der A-Jugend an.

    Drude und Frangis fehlen noch

    Diese war vom Anpfiff weg total überfordert, der Halbzeitstand spricht Bände. „Wir haben dabei trotz der kurzen Vorbereitungszeit schon gut harmoniert“, freute sich HSC-Coach Chrischa Hannawald, „die ausgegebene Taktik wurde umgesetzt und über die gesamte Spielzeit durchgezogen.“ Über die Leistung seiner Torhüter, Felix Schmidl stand in der ersten Halbzeit zwischen den Pfosten, Nick Weber nach dem Seitenwechsel, waren angesichts der Offensivschwäche des Gegners keine größeren Erkenntnisse möglich. Auch nicht über den Leistungsstand der Neuzugänge Maximilian Drude und Ioannis Frangis, die noch keine Spielberechtigung hatten.

    „Was der Verband den Mannschaften zumutet, ist ein Witz“, mokierte sich nicht zu Unrecht HSC-Geschäftsführer Dieter Schulz: „Zum einen kommt der Termin angesichts der kurzen Vorbereitungszeit bei allen Teams viel zu früh, zum anderen ist der Bayerische Handball-Verband nicht in der Lage, rechtzeitig alle Spielerpässe zuzusenden.“ Da wäre fast ein Kuriosum passiert: für Franziskus Gerr, langjähriger Kreisläufer der Saalestädter, lag während der Woche noch keine Spielberechtigung vor, diese wurde erst am späten Freitagnachmittag erteilt. Gerr wirkte dann mit, nicht aber sein Kollege am Kreis, Max Kalliske. „Er nimmt erst Anfang dieser Woche nach seinem Fahrradsturz wieder das Training aufnimmt“, teilte Hannawald mit.

    Computer fällt aus

    Der war erfreut, dass die Akteure die Konzentration trotz hoher Führung und rascher Entscheidung über die 60 Minuten hochhielten: „Bei hoher Führung ist es erfahrungsgemäß gar nicht so einfach, die Motivation durchzuziehen.“ Waren die Umstände vor dem Spiel schon nicht erfreulich, setzte sich die Pannen auch im Spiel fort. Nach einer Viertelstunde schmierte der Computer auf der Zeitnehmerbank ab, Volker Thiel und seine Mitstreiter mussten dann auf Handarbeit umstellen. Da der Computer auch am Sonntagmittag noch nicht funktionierte, ging die genaue Torschützenliste verloren. Insgesamt war es aus Sicht der Hausherren ein lockeres Trainingsspiel unter Wettkampfcharakter.

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