• aktualisiert:

    HANDBALL: BAYERNLIGA

    Pause für Gary Hines

    Handball

    Bayernliga HSG Würm-Mitte – HSC Bad Neustadt (Samstag, 19.30 Uhr, Würm-Arena Gräfelfing)

    „Wir wollen Bad Neustadt über alle Maßen ärgern“, heißt es auf der Homepage der HSG Würm-Mitte. Und das schon aus Eigeninteresse. Verliert der Tabellenletzte die Partie gegen den HSC, ist der Abstieg der Mannschaft aus Gräfelfing aus der Bayernliga fix. „Diese Drucksituation für den Gegner, die auch meinen Spielern bekannt ist, ist insofern nicht schlecht“, meint HSC-Coach Chrischa Hannawald, „da wissen sie, was sie erwartet und nehmen das Match nicht auf die leichte Schulter.“

    Sieg im Kellerduell

    Um hinzuzufügen, dass in der Würm-Arena schon andere Gegner, beispielsweise der TSV Friedberg, eine böse Überraschung erlebten. Dass die Gastgeber immer noch an den Klassenerhalt glauben, bewiesen sie letzte Woche, als sie im Kellerduell in Eichenau nach ordentlicher Offensivleistung beim 29:28-Erfolg zwei lebenswichtige Punkte entführten. Dieser Erfolg dürfte auch ihren Trainer Markus Wuttke insofern überrascht haben, weil er auf seinen bisher erfolgreichsten Angreifer Moritz Rädler (98 Saisontreffer) verzichten musste, der auch gegen die Bad Neustädter Rotmilane wegen Achillessehnenproblemen auszufallen droht.

    Das Hinspiel in Bad Neustadt gewann der HSC 40:23. „So einfach wird es diesmal vermutlich nicht werden“, glaubt Hannawald, der gegenüber dem letzten Heimspiel auf zwei Positionen Veränderungen vornehmen muss bzw. kann. Gary Hines, überragender Akteur beim Sieg gegen Landshut letzten Samstag, fehlt diesmal. „Er hat eine Kniereizung, da wollen wir nichts riskieren, es ist eine Schonung für mehrere Tage angesagt“, sagt Hannawald. Dieser kann dafür seinen Kader mit einem Neuzugang verstärken. Während der Woche ist die Spielberechtigung für Leon Rastner eingetroffen.

    Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    Sein Mitwirken soll in der Offensive Maximilian Drude entlasten, „der ja fast durchgängig im Angriff spielte, da habe ich im halbrechten Rückraum eine weitere Alternative“, ist sich Hannawald sicher. Dieser sieht sein Team natürlich auch in der Favoritenrolle. „Aber Wunsch und Wirklichkeit sind auch im Handball zwei verschiedene Dinge“, warnt er.

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!