• aktualisiert:

    KEGELN: ZWEITE BUNDESLIGA MÄNNER

    Schwerer als es aussieht

    Kegeln (mad)

    2. Bundesliga N/M Männer, 120 Wurf

     

    SC Luhe-Wildenau – TSV Großbardorf 2:6  
    Nibelungen Lorsch II – SKC Weiden 2:6  
    RW Hirschau – ESV Schweinfurt 5:3  
    FSV Erlangen Bruck – Victoria Bamberg II 7:1  

     

     

    1. (1.) TSV Großbardorf 14 75 24 : 4  
    2. (2.) RW Hirschau 14 65.5 19 : 9  
    3. (4.) TSG Kaiserslautern 13 57 17 : 9  
    4. (3.) ESV Schweinfurt 14 62 17 : 11  
    5. (5.) FSV Erlangen Bruck 14 65 16 : 12  
    6. (7.) SKC Weiden 14 53 12 : 16  
    7. (6.) Victoria Bamberg II 14 47.5 11 : 17  
    8. (7.) Nibelungen Lorsch II 14 49 10 : 18  
    9. (10.) KV Liedolsheim 13 36 6 : 20  
    10. (9.) SC Luhe-Wildenau 14 42 6 : 22  

     

    SC Luhe-Wildenau – TSV Großbardorf 2:6 (3400:3452/13,5:10,5)

    Der TSV Großbardorf bleibt unbeirrbar auf Meisterschaftskurs und steuert der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga entgegen. Auch das Schlusslicht aus Luhe-Wildenau konnte das Sextett aus dem Grabfeld nicht stoppen. Das 6:2 sieht deutlich aus, spiegelt aber in keiner Weise den spannenden Verlauf wider. Die Gäste, die nach Satzpunkten (SP) mit 10,5:13,5 das Nachsehen hatten, taten sich auf den Bahnen schwer. Nur Christian Helmerich überbot mit 601 Kegeln die 600er Marke. Bei den Hausherren erreichte gar keiner diese Grenze.

    Zu Beginn schickte TSV-Trainer Axel Tüchert Pascal Schneider und Andy Behr gegen Michael Grünwald und Ivan Bosko an den Start. Schneider begann mit 155 Kegeln gut und sicherte sich den ersten Satzpunkt (SP), musste aber den zweiten abgeben. Danach verlor der sonst so zuverlässige Schneider völlig den Faden. Unerwartet musste er den an sich eingeplanten Mannschaftspunkt (MP) mit 1:3 SP und 555:563 Kegeln seinem Gegner überlassen. Behr sicherte sich mit 147 und starken 165 Hölzer die beiden ersten Sätze, verlor aber die beiden folgenden knapp. Dennoch holte er den MP aufgrund seiner höheren Gesamtkegelzahl (598:580).

    Im Mitteldrittel kegelten Marco Schmitt (gegen Manuel Kessler) bzw. Torsten Frank (gegen Manuel Klier). Schmitt startete mit 153 Kegeln gut, erreichte aber im zweiten Satz nur 131 Kegel. Danach fand er wieder ins Spiel zurück und holte sich mit 152 und 149 Kegeln die beiden SP. Somit gewann er sein direktes Duell mit 3:1 SP und 585:546 Kegeln. Frank zeigte eine ausgeglichene und äußerst spannende Partie. Nach zwei verlorenen Sätzen lag er mit 22 Kegeln hinten und musste folglich die beiden restlichen nicht nur zu seinen Gunsten entscheiden, sondern auch noch den Rückstand aufholen. Dies gelang dem Thüringer auch. Er holte sich den MP bei 2:2 SP mit hauchdünnem Vorsprung (590:589).

    In der Schlusspaarung kamen Christian Helmerich und Patrick Ortloff zum Einsatz. Helmerich begann gegen Daniel Wutz gut, sicherte sich Satz eins, verlor aber die beiden folgenden mit für ihn mäßigen 138 und 135 Kegel. Dann aber zeigte er mit 172 Holz sein wahres Leistungsvermögen und gewann bei 2:2 SP mit 601:557. Ortloff dagegen verlor die beiden Auftaktsätze klar. Sein Trainer reagierte, ersetzte ihn durch René Wagner, der aber auch keine Wende herbeiführen konnte. Mit 0:5:3,5 SP und 523:565 Kegel musste das Duo den MP dem Gastgeber überlassen.

    Großbardorf: Pascal Schneider 555, Andy Behr 598 (1 MP), Marco Schmitt 585 (1 MP), Torsten Frank 590 (1 MP), Christian Helmerich 601 (1 MP), Patrick Ortloff/René Wagner 523.

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!